Gegründet 1947 Sa. / So., 23. / 24. März 2019, Nr. 70
Die junge Welt wird von 2173 GenossInnen herausgegeben
USA und Nahost

Beistand für Netanjahu

Der US-Präsident liebt überraschende Alleingänge. Am Donnerstag verkündete er der Welt per Twitter, dass es »nach 52 Jahren an der Zeit« sei, »Israels Souveränität über die Golanhöhen« anzuerkennen.
Von Knut Mellenthin
Online extra
Leipziger Buchmesse

Sehnsucht nach Alternativen

Die einen wollen die Welt verändern, die anderen schaffen sich eine eigene: Eindrücke von der Leipziger Buchmesse Von André Scheer

Aktuelle Meldungen

Eine soziale Utopie

Wer zum Beispiel überlegt, bei der Bundeswehr anzuheuern, sollte eine Weisheit der Bremer Stadtmusikanten beherzigen, die vor...

Schon wieder

Lehren aus dem NSU-Komplex? Fehlanzeige. In Berlin haben Verfassungsschutz und Polizei zwei von ihnen beobachteten Neonazis freie Hand bei der Vorbereitung eines Anschlags gelassen.
Von Ulla Jelpke
20 Jahre NATO-Krieg

Der Krieg beginnt

Es waren SPD und Grüne, die deutsche Soldaten in den ersten Angriffskrieg seit 1945 schickten. jW erinnert in einem Tagebuch an Fake News und Kriegsgegner jener Zeitenwende vor 20 Jahren. (jW)
Von Rüdiger Göbel
Rechte Angriffe in Berlin-Neukölln

»Täter fühlen sich sicher und machen weiter«

Serie rechter Gewalt in Berlin-Neukölln offenbart erneut Unfähigkeit der Behörden, Betroffene zu schützen. Ein Gespräch mit Bianca Klose.
Interview: Jan Greve
Dienstleister

Schuften wie bei Amazon

AboInsolvenz des größten Zwischenhändlers verschärft Krise der Buchbranche. Bei KNV Logistik herrschen prekäre Zustände. Von Elmar Wigand
Amri als mögliche »Quelle«

Vier Warnungen aus Marokko

Terroranschlag Breitscheidplatz: Geheimdienst DGST hatte deutsche Behörden mehrfach auf möglichen Attentäter hingewiesen. CDU-Mann stellt brisante Frage Von Claudia Wangerin

Von Leserinnen empfohlen: Top 3 / 48 h

»Neue Seidenstraße«

Xi Jinping auf Europatour

Chinas Präsident schmiedet Allianzen in Italien, Monaco und Frankreich. Brüssel und Berlin wollen »Systemrivalen« in die Schranken weisen. Von Jörg Kronauer
Dienstleister

Schuften wie bei Amazon

Abo Insolvenz des größten Zwischenhändlers verschärft Krise der Buchbranche. Bei KNV Logistik herrschen prekäre Zustände. Von Elmar Wigand
Kolumbien

Verteidigung des Friedens

AboTote und Verletzte bei Protesten im Süden Kolumbiens. Indigene geben nicht auf.
Von Ani Dießelmann
Wirtschaftsunion

»Brexit« zum dritten

Einigung in Brüssel: Britisches Unterhaus soll erneut über EU-Austritt abstimmen.
Rechte Logen Italien

Organisiert gegen Linke

AboItaliens Justiz deckt neue »Superfreimaurerloge« auf. Berlusconis Forza Italia an der Spitze Von Gerhard Feldbauer
Krise in Südamerika

Söldner gegen Venezuela

Mitarbeiter des Putschisten Juan Guaidó verhaftet. Innenminister spricht von einer »Terrorzelle«.
Von André Scheer
Soziale Proteste Gaza

Leere Kassen in Gaza

Menschen in isoliertem palästinensischen Gebiet fordern Preissenkungen. Hamas antwortet mit Repression
Von Gerrit Hoekman
Klassenkampf

Rache nehmen

»Wer hat meinen Vater umgebracht«: Édouard Louis nimmt Rache für den Krieg gegen die Armen
Von Jakob Hayner
Belletristik

In unverlangten Farben

AboUnterwegs zu den Sittichen vom Telegraph Hill: A. L. Kennedy erzählt die Liebe zwischen zwei aus der Zeit Gefallenen Von Kerstin Cornils
»Neue Seidenstraße«

Xi Jinping auf Europatour

Chinas Präsident schmiedet Allianzen in Italien, Monaco und Frankreich. Brüssel und Berlin wollen »Systemrivalen« in die Schranken weisen.
Von Jörg Kronauer
Diplomatie

»Wir arbeiten nicht mit Ultimaten«

Der Botschafter Russlands in Deutschland, Sergej J. Netschajew, im Gespräch mit junge Welt. Über den Stand der bilateralen Beziehungen und Moskaus außenpolitische Grundsätze
Von Interview: Stefan Huth
Krise des Buchmarkts

Die Schwarte kracht

Die Literaturbranche freut sich über stabile Umsatzzahlen. Aber die Daten sind trügerisch, denn die Zahl der Käufer und Leser von Büchern sinkt. Und der Druck durch Digitalisierung und Internet hält an. Von Gert Hautsch
Revolution

Wir brechen hervor

Im März 1919 wurde in Ungarn die Räterepublik ausgerufen – eine Erinnerung an zwei ihrer Protagonisten, den Dichter Aladár Komját und seine Frau Irén Von Sabine Kebir
Gegenkultur

Der ungeheure Mut

Neben historischen Ankerwürfen wird in der neuen M & R viel Gegenwart verhandelt. Sleaford Mods und Goldene Zitronen erläutern die Ansätze ihrer neuen Alben, auch die kleineren Artikel haben es in sich. Von Rafik Will
Leipziger Buchmesse

Sonne über Leipzig

Alles ist besser in Leipzig dieses Jahr. Das Wetter sonnig, die Besuchermassen wohltemperiert, die Faschos abgemeldet und die Preisträger auszeichnungswürdig. Von Peter Merg

Nachschlag: Geballte Konzernkritik

Thilo Bode, Chef der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch e. V., war Gast im Rundfunk Berlin-Brandenburg. Dort konnte er aufzählen, welche Rolle Konzerne im Kapitalismus spielen.
Programmtips

Vorschlag

AboDamit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
Geschichte Italiens

Mussolinis Terrorschwadronen

Vor 100 Jahren wurde mit der Gründung der Fasci di combattimento die Keimzelle des italienischen Faschismus gelegt. Von Anfang an erhielten sie die Unterstützung von Staat und Industrie.
Von Gerhard Feldbauer

Aus Leserbriefen an die Redaktion

»Es liegt auf der Hand, dass es bei dem Entzug der Gemeinnützigkeit darum geht, kritische Organisationen kleinzuhalten und mundtot zu machen. «
20 Jahre NATO-Krieg

Der erste Krieg der NATO

AboMit den Angriffen auf Jugoslawien 1999 hat das das westliche Militärbündnis versucht, sich eine neue Legitimation zu schaffen
Von Sevim Dagdelen
20 Jahre NATO-Krieg

Gleichsam ein Gaskrieg

Die NATO setzte 1999 erstmals in der Geschichte auf indirekte chemische Kriegführung gegen ein Industrieland
Von Hartmut Sommerschuh
20 Jahre NATO-Krieg

»Es war Teil des Programms«

Die NATO hatte die Zerstörung von Chemieanlagen und Umwelt in Serbien geplant. Ein Gespräch mit Ursula Stephan.
20 Jahre NATO-Krieg

Eine Autobahn zur Hölle

Comeback der Barbarei: Stimmen internationaler Friedensaktivistinnen und -aktivisten zum Nordatlantikpakt

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