Es geht wieder los.

Es gibt Neuigkeiten:

Ich werde wieder zur See fahren und das ab Juli schon. Aufgrund der Kürze der Zeit verbleibt die Vorfreude noch ein wenig hinter dem anfallenden Stress. So müssen in den nächsten Tagen/ Wochen einige Untersuchungen erneuert, die Wohnung geräumt und untervermietet und ein US Visum eingeholt werden.

Aber nun geht es erstmal in den Urlaub für eine Woche 😀

Ich werde wieder auf der Mein Schiff 6 der Reederei TUI Cruises fahren, diesmal wird es im Mittelmeer losgehen, rüber in die USA und Kanada und in Mittelamerika enden. Vielleicht möchte ja der ein oder andere mal zu Besuch vorbei schauen. 😉

Und das war’s auch schon wieder mit den Neuigkeiten.

Ende Mai war ich in Bremerhaven für einen Tag meine alten Kollegen und Freunde auf der Mein Schiff 3 besuchen. Das tat der Seele richtig gut!

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Ich melde mich mal wieder..

Nach meinem spontane Aufenthalt in Tunesien im Dezember habe ich mir überlegt meinen Winterdepressionen entgegen zu wirken und mindestens 2 Wochenenden pro Monat zu verplanen. Das klappte auch überraschend gut.

So war ich unter anderem in Venedig, Stuttgart, Mönchengladbach, Köln, der Heimat, und Hannover. Und auf einmal zeigen sich die Wochen nicht mehr so lang.. es sind einfach nur noch Tage zwischen den schönen Tagen (=Wochenenden). So ist es gleich viel angenehmer und man hat gar keine Zeit mehr für die Winter-Depressionen.

Außerdem ist es auch schön zu wissen, dass es ‚überall‘ Menschen gibt, die sich wirklich darüber freuen einen zu sehen!

So war ich mit Julius aus Kiel unseren gemeinsamen Freund Robin aus Tübingen und unsere Freundin Julia aus Metzingen besuchen. Wir kennen uns vom Schiff und es war einfach nur schön!

Und nun bin ich gerade Kim besuchen – wir haben uns 2015 in Melbourne getroffen und waren wenig später gemeinsam auf Bali. Und nun besuche ich sie in Finnland.

Gestern habe ich dann auch meine alte Kollegin von Rhodos und Freundin Kirsi getroffen.

Die Welt ist so klein, wenn man (überall) Freunde hat. Katrin, Özen & ich in Hannover – Tui Ladies

Robin, ich, Julius, Julia & ihre Familie beim Grillen in Metzingen

Nadine, Wilko & ich in Köln.

Venedig im Februar

Frohe Weihnacht!

Euch allen frohe Festtage und eine erholsame Zeit, Gesundheit und Zufriedenheit!

Die ersten 3 Monate in Hamburg sind fast geschafft. Zuerst (Oktober/ November) habe ich bei meiner Freundin aus der Schulzeit gewohnt. Wir hatten eine tolle (Wohn-) Gemeinschaft, aber der Platz hat einfach nicht gereicht. So bin ich dann zum Dezember in meine eigene kleine Bude gezogen:

Es ist nur ein Zimmer, aber wohl das einzige was ich mir leisten kann. Nun wohne ich im Stadtteil Eimsbüttel und finde meinen Weg wieder einmal nur mithilfe von Google Maps. Sicher wird sich auch das bald legen.. wobei bei meinem Orientierungssinn (immerhin weiß ich wo oben und unten ist) vielleicht auch nicht ganz so bald.

Die Vorweihnachtszeit gefällt mir sehr, fast jeden Abend bin ich irgendwo unterwegs. Es ist irgendwie gemütlich auf den Weihnachtsmärkten. Auf der anderen Seite ist mein neues Zuhause noch etwas befremdlich. Es riecht noch nicht nach mir. Aber auch das kommt sicher mit der Zeit.

Nur musste das erstmal warten. Am Wochenende Mitte Dezember waren Julian, auch ein alter Schulfreund, und ich in Nürnberg zu Besuch. Wir wollten gern einmal DEN Weihnachtsmarkt sehen. Wir waren zu Besuch bei Florian, dem ich mal bei seinem Besuch der Nordseeküste im Sommer 2014 aufgenommen hatte (Couchsurfing). Wir hatten ein tolles und sehr leckeres Wochenende. So originale Lebkuchen haben uns direkt überzeugt!

Nun bin ich aktuell bei meiner Freundin Katrin zu Besuch – sie arbeitet (für TUI Destination Service für die Saison Winter 1) in Tunesien im Hotel Oceana Tui Sensimar. Da auch hier im Winter weniger Tourismus ist, haben wir eine schöne Zeit zusammen. Es tut gut zu wissen, dass Freunde sich einfach nur über einen freuen. Das ist meine Bestätigung die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Das Ganze war sehr spontan, aber dafür nicht weniger gut. Das Abheben mit dem Flieger aus Deutschland in die Fremde, war sehr erleichternd. Ich hatte das Gefühl endlich wieder das zutun wobei ich mich wohl fühle, mich auskenne. Somit war auch das Warten auf eine Transfermöglichkeit von 3 Stunden ohne Probleme erträglich.

Nun freue ich mich schon auf 2018- es ist lächerlich, aber irgendwie doch ein neuer Abschnitt bzw. Neuanfang. Ich bin definitiv bereit für glücklichere Zeiten 🙂 Man muss es natürlich auch zulassen. Ich hoffe ich bin auch bereit dafür.

Große Umstellung. 

So, mittlerweile habe ich die Neuigkeiten selbst etwas verdaut:
Ab Oktober 2017 werde ich für 11 Monate für einen Job nach Deutschland, genauer Hamburg ziehen. 
Ehrlich gesagt fiel es mir sehr schwer damit anzufreunden oder auch abzufinden. Insgesamt ist es aber eine Chance, die ich mir nicht entgehen lassen möchte. Was daraus wird muss die Zeit zeigen. 

Auf jeden Fall werde ich nun vorübergehend sesshaft. Und das in Deutschland. 

Was aber auch heißt, dass ich nun endlich Deutschland und Europa durch kleine Wochenendtrips bereisen kann. Wer also mal Lust hat, ich bin für alle neuen Orte offen. Meldet euch also gern! 

Israel 🇮🇱

Guten Morgen zusammen, 
Mittlerweile bin ich gut in Tel Aviv, Israel angekommen. 

Widererwartend gab es keinerlei Probleme bei der Einreise. Und sogar die Dame am Check In in Hamburg wollte mich gar nicht erst fliegen lassen. Es heißt nämlich, dass man mit Stempeln bestimmter Länder (für meinen aktuellen Pass zutreffend 8 Stempel aus den Emiraten) nicht ohne weiteres nach Israel einreisen kann. Es wird von einem langen und anstrengenden Verhör gesprochen und der Verweigerung der Visagabe – sogar beim auswärtigen Amt steht so etwas online. 

Als ich als gelandet bin (04:45 h) und in der Schlange zur Passkontrolle stehe, werden auch immer wieder Leute in ein Hinterstübchen geschickt. Als ich selbst dann an der Reihe bin nichts. Ich werde die normalen Einreisefragen gefragt wie Wie lange willst du bleiben? Warum willst du einreisen? Hast du Freunde / Verwandte hier? Warst du schon mal hier? Diese wahrheitsgetreu beantwortet bekomme ich meinen Pass und ein 3 Monatsvisum zurück – schönen Tag noch. Und schnell aber möglichst unauffällig gehe ich zur Gepäckausgabe und hole meinen geliebten Rucksack ab. Somit war das ganze schneller und einfacher als gedacht. 

Also bin ich schon eine gute Stunde nach der Landung abfahrbereit am Flughafen. Bei der Gepäckausgabe sprach mich noch eine junge Deutsche (Saskia) an. Sie sei Alleinreisende (und zum ersten Mal) und wollte sich zusammen tun. Da ich aber ja noch auf meinen Freund Sebastian am apt warte, nehme ich sie an die Hand und wir gehen zum Geldautomaten. Sie wollte mit den taxi fahren. Ich konnte sie dann aber überzeugen mit dem Zug zu fahren und so habe ich sie dann vorsichtig auf den Weg gebracht. Und ich habe mir einen Schlafplatz gesucht: unter der Treppe. Neben Annie. 


Annie ist Amerikanerin und wird nun ein Jahr englisch hier in Israel unterrichten. Zuvor hat sie ein Jahr in Rostock unterrichtet. Der Rest ihrer Truppe kommt aber erst heute Nachmittag gegen 17 h. Also haben wir es uns gemütlich unter der Treppe gemacht und jede konnte mal ohne Gepäck Kaffee holen gehen und das Bad aufsuchen. 

Nun sollte Sebastian gleich kommen und dann wirds auch für und mit dem Zug nach Tel Aviv in eine Unterkunft gehen. Draußen ist es ziemlich schwül. Das macht immer sehr viel Spass bei solchem Wetter zwischen den Rucksäcken zu hängen.

Stand 04.09.2017 11:00h Tel Aviv APT

Der Weg vom Flughafen zum Hostel hat mit dem Zug und weiter zu Fuß problemlos geklappt. Leider konnten wir aber erst um 15 h Einchecken, dafür könnten wir unser Gepäck im Hostel bereits einschließen. So sind wir dann um unsere Rucksäcke erleichtert ein bissschen die Umgebung erkunden und den ersten Hunger stillen gegangen. Wir haben direkt einen Food market gefunden – besser gibt’s nicht. 
Als wir dann um 15 h Einchecken durften, haben wir uns die Badesachen angezogen und sind dann zum Strand marschiert. Das Meer war so herrlich warm – wie die Badewanne. So bin sogar auch ich ins Meer gegangen – zweimal 😉
 
Auf dem Rückweg sind wir an Supermarkt vorbei und haben uns Zeug fürs Abendessen mitgenommen. Wieder im Hostel angekommen erstmal duschen- das war ein befriedigendes Gefühl sag ich euch! Anschließend haben wir uns Abendessen gemacht und noch gemütlich ein Bierchen getrunken. Nach meiner 7monatigen Alkoholabstinenz habe ich spätestens nun die nötige Bettschwere. 

Gute Nacht. 

Stand 04.09.2017 22:30 h Tel Aviv 

Guten Morgen aus Jerusalem.

Wir sind also Donnerstag, 07.09. von Tel Aviv nach Jerusalem gefahren. Alles ganz easy mit dem Shuttle von einem Hostel zum anderen. Dieser hatte direkt 1 Std Verspätung, aber nun ja. Wir sind ja schließlich im Urlaub. 
Die Tage in Tel Aviv haben wir entspannt verbracht. Die Stadt ist gar nicht allzu groß, sodass man sich doch recht schnell und gut zurecht finden kann. 

Wir haben dann noch eine kostenfreie Walking Tour durch Jaffa, die Altstadt gemacht. Dabei habe ich mir auch direkt einen fetten Sonnenbrand geholt – typisch. Ab dann bin ich eben mit Schal rumgelaufen, um die Haut vor der Sonne zu schützen. Das hat auch super geklappt und das werde ich so beibehalten. 

Ansonsten waren wir nochmal am Strand und sind das ganze entspannt angegangen. 


Den einen Tag haben wir uns Elektro-Klappräder gemietet. Davon fahren in Tel Aviv so viele, dass ich auch unbedingt wollte. Gesagt, getan. Das hat auch richtig Spaß gemacht – bis ich einen platten hinten hatte. Aber wir waren eh bereits auf dem Rückweg um die Räder wieder abzugehen. 

Und am Donnerstag ging es dann nach Jerusalem. 

Gegen 18 h sind wir angekommen und dann nochmal kurz in die Alt-/Stadt spaziert. Abends haben wir wirklich nett und gut gegessen. 

Gestern haben wir wieder eine walkingtour gemacht. Diesmal allerdings kostenpflichtig. Leider war es bei diesem guide schwierig zu folgen, da er immer so Sprünge gemacht hat. Und dann wurden 4 Std in der Mittagshitze schnell anstrengend. Aber okay. Wir haben auf jeden Fall einiges gesehen und gehört! 

Gestern Abend (Freitag) wurde in unserem Hostel ein Shabbat Dinner angeboten an dem wir teilgenommen haben. Vor allem für die Gemeinschaft war das schön und eine gute Möglichkeit neue Leute kennenzulernen. So haben wir dann noch einige Zeit auf dem rooftop des Hostels gemeinsam gesessen. 

Stand 09.09.2017 07:18 h Jerusalem

Guten Morgen aus dem sonnigen Israel ☀️
Bei dem Shabbat Dinner im Hostel haben 3 Inder neben mir gesessen. Diese haben mich dann am Samstag spontan mit ans Tote Meer genommen. Natürlich hat sich die Abfahrtzeit um 2 Stunden verzögert, aber was solls. Ich habe ja Zeit! 

Allein die Autofahrt mit den 3 war schon aufregend. Aber das Tote Meer selbst war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung! Ganz ich jedem empfehlen. 

[Da ich mich ungern im Bikini ins Netz stellen möchte, gibt es an dieser Stelle kein Schlammbild.]

Sich einfach mal treiben lassen. Und zwischendurch mit Schlamm einreiben – herrlich! 

Den Rest des Tages habe ich entspannt verbracht- angefangen mit Wäsche waschen. Sogar das ist teuer hier!! 

Naja und dann gibgs auf einen Spaziergang in die Altstadt zur Klagemauer. Unterwegs habe ich Christoph getroffen. Wir sind dann ein wenig zusammen durch die Gegend gezogen und hoch auf den Olive Mount. Dort war leider alles zu, aber die Aussicht toll auf die Stadt. Leider kann meine Kamera das nicht so gut erfassen. 


Abschließend haben wir dann noch gemeinsam gegessen. Insgesamt ein schöner und runder Tag. 

Sebastian, mein Mitreisender, hat dann gestern (Sonntag) beschlossen bzw mir mitgeteilt, dass er den Trip abbrechen und nach Hause fliegen wird.
Morgens bin ich dann nochmal in die Altstadt, um den Temple Mount zu besuchen.

Der Weg führt an / über die Klagemauer. Dabei könnte ich noch eine gute Perspektive erhaschen.

Und anschließend bin ich dann noch mal den Mount Olive bei Tageslicht hoch – das war vielleicht heiß! Aber es hat sich gelohnt. 

Also bin ich dann gestern alleine zu Couchsurfing Host Max in einem Vorort von Jerusalem gefahren. 

Hier sind auch 2 weitere Couchsurfer aus Polen. Wir hatten einen wirklich netten Abend und haben uns sehr gut unterhalten. Dazu hatte Max (rechts im Bild) einen wirklich guten Hummus gemacht!

Ja und nun mache ich mich gleich mal auf den Weg Richtung Norden – Nazareth soll das Ziel sein für heute und eventuell die nächsten Tage. 

Stand 11.09.2017 10:45 h Beit Zeit (Jerusalem)
Der Weg nach Nazareth hat eigentlich ganz gut geklappt. Leider setzte der Bus mich recht außerhalb der von mir angesteuerten (Alt-)Stadt ab, sodass ich mithilfe meines Handys mich in die Stadt navigierte. Dort wollte ich vor Ort nach einer Unterkunft fragen. An einer Ecke fragte mich ein Mann, der sich gerade am Imbiss sein Mittagessen holte, wohin ich denn möchte. Ich antwortete, dass ich gerade angekommen sei und nun nach einer Unterkunft suche. Dafür wollte ich erstmal die Altstadt ansteuern. Da er in die selbe Richtung musste, begleitete er mich ein Stück. Er hat am Anfang einen Souvenir Shop. Dahinein Bit er mir einen Kaffee und Wasser an. Sogleich zückte er eine Karte von Nazareth und kennzeichnete gleich alle interessanten Orte und erzählte mir einiges. Wir quatschten eine Weile und der Nachmittag zog ins Land. Um 18 h schloss er den Laden und bot mir eine Unterkunft bei ihm an. So habe ich also spontan eine Unterkunft bei Leon privat gefunden. 

Am folgenden Tag erkundigte ich Nazareth und suchte die von Leon markierten Ort auf. Die Nacht verbrachte ich in einem Hostel in der Hoffnung dort andere Alleinreisende zu treffen und gemeinsam den Norden des Landes mit einem Mietwagen erkunden zu können. Leider war das Hostel fast leer und nur Menschen mit festen Plänen zu finden. Außer Timon. Timon war zum Wandern nach Israel gekommen, aber wegen der Hitze änderte er seinen Plan und hatte nun einen Hostel Job in Tel Aviv in 2 Tagen zu beginnen. Zuvor wollte er aber noch nach Haifa. Gemeinsam führen wir dann also am Tag drauf nach Haifa. 

In Haifa besuchten wir das Museum Madatech, welches wohl eher auf Kibder ausgerichtet war. Wir hatten trotzdem unseren Spaß.


Ansonsten erkundigten wir die Stadt und verbrachten den Abend am Strand von Haifa.

Nach dem Tag in Haifa machte Timon sich am nächsten Morgen auf nach Tel Aviv und ich beschloss Akko zu besuchen. 

In akko traf ich zufällig Dorothee, die ebenfalls in dem Hostel in Haifa war. Sie ist aus Groningen und wir verbrachten den Rest des Tages gemeinsam in Akko. 

Am Abend kochten wir spontan im Hostel mit dem einen Hostelmitarbeiter Shakshuka. 

Nach dem Essen holte Leon mich ab und es ging zurück nach Nazareth. 

Geplant war eigentlich ein Ausflug in die Umgebung von Nazareth. Ich wollte gern ein bisschen in die Natur. Leider wurde aus dem nichts, da Leon spontan doch arbeiten musste. 

Am Sonntag führen wir dann aber zu dritt, Leon, Baraa und ich in den Norden. Der Tag hatte so seine Hindernisse, aber endlich am Zielort angekommen war er einfach nur noch schön! 

Nach dem Baden im Fluss führen wir an einen Damm, um den Sonnenuntergang zu genießen. 

Im Hintergrund konnte man immer wieder Schüsse in Syrien hören. 

Baraa hat in Metula noch ihre Wohnung. Dort hat sie ihr Bachelor Studium absolviert. Dorthin führen wir, um zu duschen bevor es dann wieder zurück Richtung Nazareth ging. 
Am Montag ging es dann wieder nach Jerusalem. Dort traf ich dann geplant Baraa, die dort für 2 Vorstellungsgesprächen war. Gemeinsam ging es über die Grenze nach Bethlehm. Hier in Bethlehem haben wir ein tolles Hostel gefunden mit ganz liebenswerten Menschen. Wir spazierten ein wenig durch die Stadt und aßen im SINGER Café zu Abend. 
Der Taxi Fahrer Ala vor uns an eine Tour nach Hebron am Folgetag zu machen. Also ging es am Dienstag nach Hebron. Spontan kam auch Judith (Berlin) aus dem Hostel mit. Als brachte auch noch eine Freundin Bec (UK) mit. 

Nach der Tour setzten wir Baraa am Checkpoint ab und ich wanderte noch ein bisschen durch die Gegend und schaute mir unter anderem die Banksy Graffitis an. 

Heute war dann ein ruhiger Tag. 

Am Morgen mache ich mich auf den Weg in die Geburtskirche Jesu Christi. Zu der Zeit 7-8 h war diese nämlich noch nicht von den großen Gruppen besucht und überfüllt. 

Judith kam dann gegen 12 h aus Hebron zurück und schaute im Hostel auf einen Kaffee vorbei. Anschließend habe ich sie dann zum Checkpoint begleitet. Die wollte zurück nach Tel Aviv. 
Und morgen geht es dann für mich zum Flughafen von Tel Aviv und nach Zypern. So schnell ist die Zeit für mich hier wieder vorbei. 
Durch die Offenheit der Menschen habe ich hier leicht neue Freunde gefunden und eine wirklich gute Zeit gehabt. 

Stand 20.09.2017 Bethlehem

Es ist August.

Ach, so im Alltag vergehen die Tage dann doch ganz schnell und schwupps ist schon wieder August. Am 01.01. habe ich mich auf den Weg gemacht, um an Bord der Mein Schiff 3 zu gehen. Nach 3 Wochen Urlaub bin ich am 19.05. an Bord der Mein Schiff 6 gegangen. Also habe ich dieses Jahr quasi noch nichts anderes gemacht als an Bord zu sein. Was für meinen Lebenstil in den Monaten vorher doch ein sehr starker Umschwung ist.. Und nun fiebere ich dem Ende des Vertrags und der damit zurückgewonnen Freiheit entgegen.

Aktuell fahren wir die wieder die Ostsee mit Baltikum Route. Meine Lieblingsroute ist das nun nicht gerade. Dafür freue ich mich dann umso mehr auf meine letzte Reise, die sich an Norwegen entlang bewegen wird.

Aber auch auf der Ostsee mit Baltikum Route gibt es nette Häfen. So finde ich zum Beispiel Tallinn sehr schön. Man kann herlich durch die Altstadt schlendern und einen Kaffee genießen. 

Ein Ausflug über den Mittag führte und in Bergen den Berg hoch. Da wir faul sind (offiziell hatten wir nicht genügend Zeit), sind wir mit der Bahn hochgefahren und dann aber runter gelaufen. Immerhin das. Der Ausblick da oben war aber wirklich schön.

Auch im Geiranger waren wir noch einmal. Aufgrund zweier Notfälle habe ich es zeitmäßig nur für ein Softeis mit Lakritzstreuseln an Land geschafft. Das war dafür aber auch umso besser.

In Stavanger haben wir (Florian) durch Zufall einen Weihnachtsladen beim Bummeln entdeckt. Und als Deutsche sind wir natürlich sofort in diesen Laden. Und das im Juli.

In Krisitansund haben wir (Sascha) auf der Suche nach einem Restaurant zum Mittagessen einen Süßigkeitenladen entdeckt. Es war ein reines Vergnügen – aber natürlich überteuert.

Unser Senior Doctor hat uns kurz vor seinem Vertragsende zum Abendessen in das Steakhouse an Bord, Surf & Turf, eingeladen. Das war wirklich sehr nett, aber vor allem sehr lecker!

Am 25.07. waren wir dann wieder in Kopenhagen und ich habe mich mit einer Freundin dort treffen können. Sie hatte sich extra den Tag freigenommen. Martina und ich kennen uns von Rhodos wo wir beide als Reiseleiter für TUI gearbeitet haben – sie für TUI Nordic und ich für TUI Deutschland. Sie ist Schwedin und lebt in Malmö, arbeitet aber in Kopenhagen. Sie hat mich zu einem herrlichen Food Market mitgenommen und wir hatten eine schöne Zeit, die viel zu schnell verging.

Meine lieben Kollegen Katja (IT), Benjamin (Senior Nurse) und Dirk (Concierge) haben mich in Tallinn mit in ein hervorragendes Lokal genommen. Das absolute Highlight war der Schokomuffin mit warmen und flüssigen Schokokern. Dazu gab es Vanilieeis und Himbeersoße. Ein Traum! Diese Konstellation bezeichen wir auch gerne als unsere Reisegruppe.

Unsere Nurse ist am 03.08. in Kiel abgestiegen, um auf die Mein Schiff 2 aufzusteigen. Leider ist sein Ersatz aber nicht angekommen. Sein Ersatz, Tim, hatte noch einen Termin bei der Botschaft, um das Visum für die USA zu bekommen. Dies hat leider so lange gedauert, dass er seinen Flug verpasst hat und somit keine Chance mehr hatte rechtzeitig aufs Schiff zu kommen. Er ist dann am 06.08. in Ddynia aufgestiegen. Somit hatte Ben die ganzen Tage Dienst und konnte das Schiff nicht verlassen.

Also haben wir ein Foto von ihm ausgedruckt, auf Pappe geklebt und mitgenommen. So war unsere Reisegruppe quasi wieder vollständig.

Und der nächste Doktor steigt in Kiel ab. Auch er hat uns zum Abschied in das Steakhouse Surf & Turf eingeladen. Das gesamte Team ist diesmal gekommen und es war ein wirklich netter Abend und ein guter Einstand für unsere neue Nurse Tim.

Die vergangenen 2 Tage lagen wir zum letzten Mal im Hafen von St. Petersburg. Also waren wir nochmal kurz mit der Reisegruppe übern Mittag draußen.

Abends waren wir gemeinsam im japanischen Restaurant Hanami an Bord essen und haben in der Crew Bar eine Schlagerparty veranstaltet. Komischerweise war diese sogar ganz gut besucht und es herrschte eine wirklich gute Stimmung. Ein sehr gelungener Tag!

Nun schwupps ist es schon wieder August.  Mein Vertrag wurde nun um 2 Tage verlängert. Ich steige also wohl am 23.08. in Zeebrügge statt am 21.08. in Hamburg ab.

Herzliche Grüße aus Tallinn,

Paula.

Urlaubsvorfreude.

Wirklich viel neues bzw. berichtenswertes ist eigentlich nicht passiert.

Praktikum an der Rezeption
In meinen Pausen, habe ich in den letzten Tag ein Praktikum (an Bord nennt man das Cross Training) an der Rezeption gemacht. Dadurch habe ich einen guten Einblick in das Hotel Department bekommen. Mit dem Hospital gehören wir zum Deck Department. Durch die Rezeption habe ich also viele Infos über die Abläufe und Möglichkeiten hier an Bord erfahren. Die Zeit dort war sehr interessant und ich habe viel gelernt.

Flottentreffen
Am 28. Juni hatten wir ein sogenanntes Flottentreffen in Kiel. Das heißt die Mein Schiff 3 (MS3) und die Mein Schiff 6 (MS6) langen zusammen im Hafen. Da ich den vorherigen Vertrag auf der MS3 gefahren bin, habe ich mich sehr gefreut nochmal rüber gehen zukönnen. Sofort trifft man bekannte Gesichter. So ein Besuch ist mit vielen lieben Leuten und Umarmungen verbunden. Es war wirklich schön. Umgekehrt hat mich mein Freund Rommel aus dem Crew Welfare Team der MS3 auf der MS6 besucht. Natürlich sind alle neugierug wie das jüngste Schiff der Flotte aussieht. Anschließend waren wir dann noch in der Altstadt von Kiel und haben zu Mittag gegessen. Ein sehr gelungener Tag.

St. Petersburg
Auf dieser Route liegen wir zwei Tage in Folge im Hafen von Sankt Petersburg, Russland. So hatte ich bei dieser Overnight abends die Möglichkeit ein wenig Sightseeing zu betreiben. In Russland ist es aufgrund der Visa, die wir als Crew bei der Einreise erhalten, ein großer Zeitaufwand. Somit dauert es sehr lange bis wir das hafengelände verlassen können. Zu der Wartezeit bei den Passkontrollen kommen natürlich auch noch die Wartezeit auf den Shuttle Bus und die Fahrtzeit selber. So schaffe ich es trotz meiner langen Mittagspause von 11:30h bis 16:30h nicht in die Stadt. Dazu muss man auch wissen, dass bei uns überall Guest First gilt und die Crew -auch bei den Passkontrollen- immer die Gäste vorlassen muss. Deshalb bin ich nun zweimal abends nach Feierabend gegangen. Am ersten Abend bin ich spontan mit einigen Kollegen essen gegangen. Es war ein wirklich netter Abend auch wenn ich leider nichts weiter gesehen haben. Beim zweiten Mal bin ich dann alleine los und habe mir ein paar Dinge angeschaut. Es war auch sehr schön.
Zusätzlich haben meine Kollegen mir beim letzten St Petersburg einen Ausflug gegönnt. So durfte ich die Vormittagssprechstunde frei machen und habe stattdessen einen Gästeausflug begleitet. Das war eine tolle Möglichkeit und ich konnte auch den Petershof besichtigen. Auch wenn nicht alles rund gelaufen ist und die Gäste nur so gemotzt haben, war das ein sehr gelungener Tag für mich und ich bin sehr dankbar für diesen Tag.

Stretcher Team Party
Vor ein paar Tagen hat auch endlich die Umsetzung unser Stretcher Team Party geklappt. Das Stretcher Team besteht aus 10 Mitgliedern aus dem Housekeeping (HSK), dem Restaurant und Security. Diese 9 Jungs und das 1 Mädel, kommen quasi als Helfer zum Medical Team dazu, wenn wir diese benötigen. Zum Beispiel wenn wir einen medizinischen Notfall haben. Wir werden dann alle mit einem Code Wort alamiert. Die Doktoren und Krankenpfleger laufen dann direkt zur Unfallstelle. Das Stretcher Team, inklusive mir, läuft ins Hospital, um die Geräte, Materialien und eine Liege zum Transport ins Hospital des Patienten zu bringen. Wir machen uns dann entsprechen mit den Geräten zum Unfallort. Nach der Erstversorgung vor Ort, bringen wir den Patienten gemeinsam ins Hospital, um diesen dort weiter zubehandeln.
Da wir uns in solchen Situationen gut aufeinander verlassen müssen und dies meist sehr stressig ist, wollten wir die Jungs als Dankeschön mal einladen. Also haben wir in einem Crew Bereich für Essen und Getränke gesorgt, Musik organisiert und mal einen netten Abend ohne Stress gemeinsam verbracht. Den Jungs hat es offensichtlich gefallen und die Wertschätzung ist angekommen. Wir, das Hospital Team, wurden am Folgetag mehrfach von den Jungs angesprochen und sie haben sich bedankt.

Ansonsten war eigentlich nicht viel.
In Stockholm war ich in der Stadt essen und aufgrund der Zeit mussten wir ein Taxi zurück zum Schiff nehmen: 50 € für ca 10 min Fahrt. Hat sich gelohnt.
Dafür haben wir in Gdynia, Polen sehr günstig und sehr gut gegessen. Zusätzlich haben wir da noch einen richtig leckeren (und natürlich günstigen) Backwarenladen gefunden.

Urlaub
Und auch habe ich nun meinen Urlaubsflug gebucht. Anfang September fliege ich nach Tel Aviv, Israel und werde dort einen Freund treffen. Sebastian und ich kennen uns aus Südafrika 2014. Er fragte, ob ich nicht Lust hätte mit nach Israel zukommen. Natürlich habe ich Lust und ich habe auch direkt meinen Flug gebucht. So werden wir uns dann am Flughafen in Tel Aviv treffen und von dort aus losziehen. Ich freue mich schon sehr! Ich bin total gespannt auf das Land und die Leute, aber auch ob Sebastian und ich es lange miteinander aushalten werden. Aber wir sehen das ganz entspannt und werden einfach so lange zusammen reisen wie es gut geht.

Das wars dann erstmal wieder.
Ich wünsche euch einen spannenden Tatort heute Abend (Münster) und bleibt Gesund!
Eure Paula