Eishockey

Eishockey-Superstar Alexander Owetschkin hat mit den Washington Capitals in der National Hockey League (NHL) den Einzug ins Play-off-Viertelfinale verpasst.

Der Titelverteidiger musste sich am Mittwoch (Ortszeit) im entscheidenden siebenten Spiel der Erstrundenserie den Carolina Hurricanes mit 3:4 (2:0 1:2 0:1 0:1) nach zweifacher Verlängerung geschlagen geben. Hurricanes-Flügelspieler Brock McGinn erzielte nach 11:05 Minuten in der zweiten Overtime den Siegestreffer für die Gäste aus North Carolina.

Im Play-off-Viertelfinale trifft Carolina am Freitag auf die New York Islanders. Das Team, das in Brooklyn spielt, besiegte in der ersten Runde der K.-o.-Phase die Pittsburgh Penguins mit 4:0 nach Spielen.

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Österreichs großes Eishockey-Talent Marco Rossi steht mit den Ottawa 67ers im Finale der kanadischen Juniorenliga OHL. Der 17-jährige Vorarlberger musste am Mittwoch allerdings verletzt pausieren, als sein Team die Oshawa Generals auswärts mit 2:1 nach Verlängerung besiegte und die „Best of seven“-Halbfinal-Serie mit 4:0 für sich entschied.

Rossi war in den drei Spielen davor mit vier Toren und vier Assists herausragend und wurde zum OHL-Spieler der Woche gewählt. In Spiel drei musste der Center nach einem Check jedoch vorzeitig vom Eis, Oshawa-Stürmer Anthony Salinitri wurde dafür sechs Spiele gesperrt.

Die 67ers gewannen zum vierten Mal nach 2001, 2003 und 2005 die Bobby Orr Trophy für das beste Team der Eastern Conference in der Ontario Hockey League, und das mit einem fast historischen Durchmarsch. Ottawa hat als erst zweite Mannschaft überhaupt in der OHL die ersten drei Play-off-Runden ohne Niederlage absolviert.

Im Finale um den Robertson Cup trifft die Mannschaft von Trainer Andre Tourigny auf den Sieger des Duells zwischen Saginaw Spirit und Guelph Storm (Stand: 3:1).

Österreichs Gruppengegner Schweden geht mit einer hochkarätigen Mannschaft auf den WM-Hattrick los. Teamchef Rikard Grönberg hat für die WM ab 10. Mai in der Slowakei die Zusage von 14 NHL-Spielern, sechs davon waren beim Titelgewinn im Vorjahr in Dänemark dabei.

Angeführt wird die Auswahl vom mittlerweile 37-jährigen Startorhüter Henrik Lundqvist von den New York Rangers. Mit dabei sind unter anderen Verteidiger Oliver Ekman-Larsson, Clubkollege von Michael Grabner und Kapitän der Arizona Coyotes, und Stürmer Elias Pettersson (Vancouver Canucks), der beste Rookie der NHL-Saison. Beide waren bei den WM-Triumphen 2017 und 2018 dabei.

Schweden ist am 16. Mai in Bratislava vierter Gegner der Österreicher in der Gruppe B. Die weiteren Kontrahenten sind Lettland (11. Mai), Russland (12. Mai), die Schweiz (14. Mai), Norwegen (17. Mai), Tschechien (19. Mai) und Italien (20. Mai).

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Der Austrokanadier Mike Stewart klettert in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) weiter die Karriereleiter nach oben. Der ehemalige VSV-Verteidiger und -Trainer sowie ÖEHV-Teamspieler verlässt die Augsburger Panther nach einer ihrer besten Saisonen und heuerte für zwei Jahre bei den finanzkräftigeren Kölner Haien an.

„Mike ist sehr kommunikativ, hat großes taktisches Verständnis und eine genaue Vorstellung davon, wie sein Team spielen soll. Diese Idee deckt sich mit unserer Ausrichtung“, erklärte Haie-Sportdirektor Mark Mahon.

Der bald 47-jährige Stewart hat heuer mit Augsburg als drittbestem Team hinter den beiden Topclubs Mannheim und Red Bull München die erfolgreichste Hauptrunde der Vereinsgeschichte gespielt und war erst im siebenten Spiel an München gescheitert.

Der als „Iron Mike“ bekannte Verteidiger wurde mit Villach 2002 und 2006 Meister und hat die „Adler“ während seines neunjährigen Engagements auch von 2007 bis 2010 als Kapitän aufs Eis geführt.

Basketball

Die Houston Rockets haben in der National Basketball Association (NBA) am Mittwoch (Ortszeit) Utah Jazz mit 100:93 besiegt und die „Best of seven“-Serie mit 4:1 gewonnen. Rockets-Superstar James Harden war mit 26 Punkten der Topscorer der Partie.

James Harden (Houston Rockets) und Rudy Gobert (Utah Jazz)
AP/David J. Phillip

Die Texaner treffen in der nächsten Play-off-Runde entweder auf die Golden State Warriors oder die Los Angeles Clippers. Die Kalifornier verkürzten gegen den Titelverteidiger mit einem 129:121-Auswärtssieg die Serie auf 2:3. 45 Punkte von Warriors-Star Kevin Durant waren am Ende zu wenig. In der Nacht auf Donnerstag haben die Kalifornier wieder Heimrecht.

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Die Basketballerinnen von UBI Graz stehen vor dem ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Am Mittwoch setzten sich die Steirerinnen im ersten Spiel der „Best of three“-Finalserie der Austria Women Basketball League (AWBL) zu Hause vor 450 Zuschauern gegen die Duchess Klosterneuburg mit 61:47 (37:21) durch und können am Samstag auswärts den Sack zumachen.

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Fussball

Manchester City hat mit einem wichtigen 2:0 (0:0)-Derby-Sieg gegen den Lokalrivalen United den nächsten Schritt zum Titelgewinn in der englischen Premier League gemacht. Die „Citizens“ behielten im Prestigeduell – einem Nachtrag der 31. Runde – vor 74.431 Fans dank Toren von Bernardo Silva (54.) und Leroy Sane (66.) die Oberhand und liegen drei Runden vor Saisonende einen Zähler vor Liverpool.

United ist als Sechster weiter außerhalb der vier Champions-League-Ränge zu finden. Einen Rückschlag setzte es auch für den zwei Punkte davor liegenden Fünften Arsenal, der bei den siebentplatzierten Wolverhampton Wanderers mit 1:3 verlor.

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Lazio Rom ist am Mittwochabend als erster Club ins Finale des italienischen Cupbewerbs eingezogen. Die Römer besiegten AC Milan nach einem torlosen Remis in der ersten Partie im Auswärtsrückspiel mit 1:0. Zum Matchwinner avancierte Joaquin Correa, der in der 58. Minute aus spitzem Winkel traf.

Lazio steht zum neunten Mal im Endspiel und kämpft dabei um den siebenten Titel. Gegner ist entweder Atalanta Bergamo oder Fiorentina. Das Hinspiel endete 3:3, die Entscheidung fällt am Donnerstag. Milan muss weiter seit dem Serie-A-Gewinn 2011 auf einen großen Titel warten.

Der Sitz des belgischen Fußballverbandes und das Trainingszentrum von Rekordmeister RSC Anderlecht sind am Mittwoch das Ziel von Hausdurchsuchungen gewesen.

Die Razzien wurden laut der Nachrichtenagentur AFP auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft aufgrund des Verdachts der Geldwäsche bei Transfers durchgeführt. Bei Anderlecht steht mit Peter Zulj auch ein ÖFB-Teamspieler unter Vertrag.

Insgesamt fünf Durchsuchungen

Demnach soll es am Mittwochvormittag zu insgesamt fünf Durchsuchungen gekommen sein, darunter jene im RSC-Trainingszentrum und zwei in Laeken, wo der belgische Verband angesiedelt ist. Eine Anderlecht-Sprecherin bestätigte eine Polizei-Aktion, an der 30 Uniformierte beteiligt gewesen sein sollen.

Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte Fußball-Belgien ein Skandal um schwerwiegende Betrugs- und Spielmanipulationsvorwürfe erschüttert, es gab auch etliche Razzien und einige Festnahmen.

Von diesen Ermittlungen sind unter anderem die Topvereine Standard Lüttich und der FC Brügge betroffen. Einen Zusammenhang zwischen den beiden Untersuchungen soll es dem Jetztstand nach indes nicht geben.

ÖFB-Teamspielerin Barbara Dunst verlässt nach zwei Jahren den MSV Duisburg und wechselt innerhalb der deutschen Frauen-Bundesliga zum 1. FFC Frankfurt. Das teilten die beiden Vereine am Mittwoch auf ihrer Website mit.

Die 21-jährige Mittelfeldspielerin ist nach Verena Aschauer und Laura Feiersinger die dritte Österreicherin in Frankfurt und unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2020. In dieser Saison absolvierte Dunst für Duisburg bisher 19 Ligaspiele und erzielte zwei Treffer.

„Ich hatte wirklich zwei wunderschöne Jahre beim MSV, in denen ich sowohl menschlich als auch sportlich viel mitnehmen konnte“, wird Dunst zitiert. „Dennoch möchte ich mich persönlich einer neuen Herausforderung stellen und freue mich, diesen Schritt gemeinsam mit dem 1. FFC Frankfurt gehen zu dürfen.“

Radsport

Der als Helfer für Vincenzo Nibali eingesetzte Hermann Pernsteiner ist am dritten Tag der Tour of the Alps vom fünften auf den siebenten Gesamtrang zurückgefallen. Der Niederösterreicher probierte es im Schlussanstieg des nur 106 km langen Abschnitts von Salurn nach Baselga di Pine mit einer Attacke, wurde von der Favoritengruppe aber bald wieder gestellt und dann auf Platz 18 durchgereicht.

Das Sky-Team verteidigte unter kräftiger Mithilfe von Topstar Christopher Froome die Gesamtführung von Pawel Siwakow, der gemeinsam mit Nibali und den anderen Favoriten das Ziel erreichte. Den Tagessieg sicherte sich der Italiener Fausto Masnada (Androni) vier Sekunden vor der Gruppe um Siwakow und Nibali.

Der Russe führt weiterhin acht Sekunden vor dem ehemaligen Österreich-Rundfahrtsieger Jan Hirt (CZE/Astana). Dritter ist unverändert der Italiener Mattia Cattaneo (Androni) mit 23 Sekunden Rückstand. Dem sechstplatzierten Nibali fehlen zur Halbzeit der Rundfahrt 39 Sekunden auf den Leader, Pernsteiner 1:01 Minuten.

Bundesliga

Zweitligist Austria Klagenfurt und Regionalliga-Ost-Verein FC Mauerwerk haben nach erstinstanzlich verweigerter Lizenz für die 2. Liga wie erwartet Protest beim Bundesliga-Protestkomitee eingebracht. Das gab die Bundesliga am Mittwoch nach Ablauf der dafür vorgesehenen Frist bekannt. Die Entscheidung des Komitees fällt demnach bis 29. April.

Danach gäbe es noch die Möglichkeit, innerhalb von acht Tagen nach der Zustellung des Bescheids eine Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht einzureichen, ohne dabei neue Unterlagen nachreichen zu können. Die offizielle Bekanntgabe der lizenzierten Clubs an die UEFA erfolgt bis 31. Mai.

Bei Klagenfurt hatte laut Clubangaben einzig ein Strafregisterauszug des neuen Präsidenten Ivica Peric zur Lizenzerteilung gefehlt. Dem Wiener Club Mauerwerk war die Spielgenehmigung aus finanziellen Gründen verweigert worden.

Handball

Antonija Curic, Torfrau von Österreichs Handball-Nationalteam, wechselt zum slowenischen Champions-League-Teilnehmer RK Krim Mercator. Das gab der Östereichische Handballbund (ÖHB) am Mittwoch bekannt.

Die 23-Jährige sei dem dortigen Trainer Uros Bregar, der auch das slowenische Nationalteam betreut, beim Viernationenturnier im März aufgefallen. Bregar sei unmittelbar nach dem Turnier auf sie zugekommen, so Curic. „Zwei der Torhüterinnen bei RK Krim Mercator beenden im Sommer ihre Karriere, ich werde als Nummer eins nach Ljubljana wechseln“, wurde sie in der Aussendung zitiert.

Nach ihrem ersten Auslandsengagement bei Lokomotive Zagreb setzte sie damit den nächsten Karriereschritt. „Ich kann viel Spielpraxis sammeln und in die Champions League hineinschnuppern. Das ist eine Riesenmöglichkeit für mich, und ich kann zeigen, was ich in den letzten Jahren dazugelernt habe.“

Skispringen

Skisprung-Routinier Manuel Fettner setzt seine Karriere fort und geht damit in seine bereits 20. Saison. Das kündigte der 33-jährige Tiroler in Sozialen Netzwerken an.

Im abgelaufenen Winter war Fettner als 31. im Gesamtweltcup fünftbester Österreicher, als bestes Einzel-Ergebnis gelang ihm ein achter Platz in Val di Fiemme. Bei der Heim-WM kam er nur auf der Großschanze zum Einsatz und wurde 24.

Tischtennis

Am Mittwochnachmittag ist Österreichs letzter Vertreter bei der Tischtennis-WM in Budapest ausgeschieden. Daniel Habesohn verlor in der dritten Runde gegen den Südkoreaner An Jaehyun mit 2:4 (10, -6, -8, 12, -3, -4). In der Runde der besten 32 konnte der Wiener nach 1:2-Rückstand mit 14:12 zwar den Ausgleich erzielen, stand in den Sätzen fünf und sechs aber auf verlorenem Posten.

Am Vormittag waren die Vizeeuropameister Stefan Fegerl und Sofia Polcanova im Mixed-Achtelfinale ausgeschieden. Das ÖTTV-Duo musste sich in der Neuauflage des EM-Viertelfinales den Slowaken Lubomir Pistej/Barbora Balazova mit 1:4 (12, -5, -8, -8, -6) geschlagen geben.

Im Einzel war für Polcanova in der dritten Runde gegen die Taiwanerin Chen Szu-Yu Endstation. Österreichs Nummer eins unterlag der Weltranglisten-24. glatt mit 0:4 (-11, -14, -4, -6). Im Achtelfinale sind die Asiatinnen somit unter sich.

Tennis

Die ATP World Tour Finals gehen nur noch bis inklusive 2020 in London in Szene. Von 2021 bis 2025 wird Turin Schauplatz des Saisonabschlusses der Top Acht sein, wie die Vereinigung der Tennis-Profispieler (ATP) am Mittwoch ankündigte. Gespielt wird im Pala-Alpitour-Stadion, der größten Indoor-Sportarena Italiens. In der Londoner O2-Arena findet das Turnier seit 2009 statt.

Schießen

Sylvia Steiner und Alexander Schmirl haben am Mittwoch beim Sportschützen-Weltcup in Peking Spitzenergebnisse geholt, die begehrten Olympiaquotenplätze aber zumindest vorerst verpasst. Steiner fehlten im Luftpistolen-Bewerb als Siebenter nur 0,1 Ringe auf ein österreichisches Ticket für Tokio 2020. Schmirl war im Dreistellungsmatch als Fünfter ebenfalls nahe dran.

Die Siege gingen an die Südkoreanerin Kim Min Jung sowie an den Tschechen Filip Nepejchal mit neuem Juniorenweltrekord von 458,7 Ringen. Nicht weit hinter Schmirl gelang Gernot Rumpler mit Platz elf ebenfalls ein gutes Ergebnis.