Kurkuma – von der Gelbwurz zum Zahnweiß


Der Traum von weißen Zähnen: Angeblich soll Kurkuma die Zähne weißer machen – schon davon gehört? Seit ein paar Jahren gelten die zahnbleichenden Eigenschaften der Kurkuma als *der* Öko-Geheimtipp für ein strahlendes Lächeln.

In zahlreichen Blogs und YouTube-Videos wird eine selbstgemischte, gelbe Zahnpaste aus Kurkuma & Kokosöl empfohlen, um auf natürliche Weise die Verfärbungen auf den Zähnen loszuwerden. Aber kann man wirklich mit Kurkuma-Zahnpasta seine Zähne bleichen? Was steckt dahinter?

Wahrscheinlich hätte jeder gerne perfekt weiße Zähne. Allerdings bringt jeder durch seine genetische Veranlagung schon eine persönliche Gelb-Nuance im Zahnschmelz mit, die leider gar nicht so schneeweiß ist.

Zahlreiche Lebensmittel wie Kaffee, Tee oder Rotwein führen mit der Zeit zusätzlich zu Verfärbungen. Die dunklen Ablagerungen am Zahn sehen nicht nur unschön aus, sie werden auch vom Zahnarzt kritisch beäugt. Also wie wird man sie los?

Über lange Zeit waren Whitening Zahnpastas im Trend, die quasi beim Zähneputzen die Zähne aufhellen. Das Ganze sollte ohne Bleaching funktionieren. Der Trick funktionierte dank beigemischter Putzpartikel – also schmirgelnden Teilchen. Mittlerweile hat sich rumgesprochen, dass diese Whitening Zahnpastas damit durchaus zu viel Abrieb und somit Schaden anrichten können, wenn man sie jeden Tag benutzt.

Empfohlen wird stattdessen, alle paar Monate zur professionellen Zahnreinigung zu gehen. Leider ist das ein teures Vergnügen, denn die meisten Krankenkassen bezahlen oder bezuschussen das nicht.

Könnte jetzt tatsächlich unser Lieblingsgewürz – die Kurkuma – als Hauptzutat für eine natürlich aufhellende Zahnpasta einspringen? (Kurkuma: Speisewürze mit wundervoller Wirkung für Herz und Kreislauf)

Kurkuma – von der Gelbwurz zum Zahnweiß?

Die Kurkuma ist unsere ayurvedische Superheldin: Als Gewürz verfeinert Kurkuma-Pulver nicht nur alle Curry-Gerichte und bringt kräftig Farbe in die Küche – als Heilpflanze ist die Curcuma longa auch seit hunderten von Jahren wegen ihrer gesundheitlichen Wirkung im Einsatz.

Auf deutsch heißt die Kurkuma übrigens Gelbwurz, denn man verwendet von der Pflanze nur die orangenen Wurzelknollen, die wie schmale Ingwerknollen aussehen. Es erscheint paradox, dass ausgerechnet die gelb-färbende Kurkuma die Zähne aufhellen sollte, aber zumindest der Zahngesundheit könnte die Kurkuma-Zahnpaste guttun.

Heutzutage ist wissenschaftlich belegt, dass der im Curcuma enthaltene Farbstoff Curcumin entzündungshemmend wirken kann. Deshalb wird Kurkuma auch als pflanzliche Ergänzung bei zahlreichen Volkskrankheiten empfohlen, z.B. unterstützend in der Krebstherapie, bei Diabetes oder hohem Cholesterin (Honig-Kurkuma Bomben gegen Entzündungen).

Zahnpflege – Schutz vor Zahnfleischentzündungen, Parodontose, Mundgeruch

Jeden Tag putzen wir uns völlig routiniert die Zähne, ohne groß über die Hintergründe nachzudenken. Dabei geht es immer wieder um die Entfernung von mikrobiellem Zahnbelag, sogenannten Plaques. Je nach Zusammensetzung der Zahnpasta geschieht das sowohl chemisch durch „Auflösen“ als auch mechanisch durch „Abschrubben“.

Damit versuchen wir, die Besiedelung unseres Mundraums immer wieder in Schach zu halten. Was passiert, wenn man sich die Zähne nicht regelmäßig putzt, geht leider über Mundgeruch (medizinisch: Halitose) hinaus: Erst empfindliches und leicht blutendes Zahnfleisch, das auf eine Zahnfleischentzündung hinweist (medizinisch: Gingivitis).

Später greifen die Bakterien auch auf das Zahnbett über, das sich entzündet und als Parodontose / Parodontitis sehr unangenehme Zahnschmerzen verursachen kann. Die Kieferknochen können Schaden nehmen, bis die Zähne sich lockern und ausfallen  (Natürliches Cortison: Kurkuma hat eine starke antientzündliche Wirkung (Video)).

Mit Kurkuma gegen Plaque und Zahnfleischentzündung

Man schätzt, dass etwa 80 % der Bevölkerung entzündetes Zahnfleisch haben, was zu den oben beschriebenen Folgen führen würde. Es gilt also, dem mikrobiellen Zahnbelag an den Kragen zu gehen und den Entzündungen entgegenzuwirken.

In der Ayurveda wird dazu traditionell das Gurgeln und Spülen mit pflanzlichen Zubereitungen eingesetzt, u.a. mit Kurkuma. Mit ihrer anti-inflammatorischen, anti-bakteriellen, anti-oxidativen, wundheilenden Wirkweise wäre Kurkuma auch nach heutigem Stand dafür eine geeignete Kandidatin. Aber kann sie auch mit dem Goldstandard der Zahnärzte mithalten, dem Chlorhexidin?

Obwohl Chlorhexidin seit Jahrzehnten als sicheres und hocheffektives Mittel gegen die Entzündung des Zahnfleisches gilt, ist es aus zwei Gründen unbeliebt: Es schmeckt bitter und es hinterlässt teilweise braune Verfärbungen durch Reaktionen mit aufgelösten Bakterienresten.

Curcuma hingegen ist als Curry-Gewürz durchaus schmackhaft, und enthält zudem anti-oxidative Mechanismen, die eine Braunfärbung verhindern könnten. In den letzten Jahren haben deshalb fünf indische Studien mit insgesamt 290 jungen TeilnehmerInnen die Wirkung von Curcuma mit Chlorhexidin gegen Zahnfleischentzündungen verglichen.

Das Fazit ist erstaunlich: Die Kurkuma-Zubereitung wirkte in drei Studien genauso gut, wie die Chemikalie. Die Unterschiede waren so gering, dass sie statistisch gesehen bedeutungslos waren. Die anderen zwei Studien verwendeten zu wenig Kurkuma und erzielten damit nur schwächere Erfolge.

Die Kombination aus Zähne putzen mit zusätzlicher Anwendung von Curcuma oder Chlorhexidin linderte die Zahnfleischentzündungen besser als „nur“ Zähneputzen. Die pflanzliche Zubereitung konnte dem chemischen Mittel absolut das Wasser reichen, denn beide Zahngels bzw. Mundspülungen waren gleich effektiv darin, Plaque zu entfernen und damit Zahnfleischentzündungen vorzubeugen.

Damit wäre Kurkuma eine super Ergänzung als pflanzlicher Beitrag zur Zahngesundheit. Aber wie sieht es nun mit dem Aufhellen aus? (Geniale Wirkung: 8 Gründe, warum Du morgens Kurkuma-Wasser trinken solltest)

Macht Kurkuma keine gelben Zahnverfärbungen?

Eigentlich verfärbt Kurkuma alles. Es verfärbt nicht nur Kleidung und Handtücher, auch die Zahnbürste wird komplett gelb. Oft wird berichtet, dass man nach dem Zähneputzen mit Kurkuma gelbe Zähne und eine gelbe Zunge hat (vorübergehend). Was sagt die Forschung dazu?

In den oben vorgestellten Vergleichsstudien von Kurkuma vs. Chlorhexidin berichteten einige Teilnehmer von Zahnverfärbungen – allerdings durch das Chlorhexidin! Das ist eine bekannte Nebenwirkung von Chlorhexidin, die Experten darauf zurückführen, dass sich Reste aus den erfolgreich aufgelösten Bakterien mit Bestandteilen des Chlorhexidins verbinden.

Ein Zusatz von antioxidativ wirkenden Stoffen könnte das verhindern. Curcuma enthält allerdings von Natur aus antioxidative Stoffe, sodass diese Braunfärbung wahrscheinlich nicht auftritt. Über die Gelbfärbung wurde nichts berichtet und schien in diesen zahnärztlichen Studien niemanden zu stören (Frau nutzt hoch dosiertes Kurkuma – gegen ihre chronischen Muskelschmerzen – mit Erfolg).

Kann man Kurkuma trotz Zahnspange/Zahnersatz benutzen?

Ist man in kieferorthopädischer Behandlung, um eines Tages ein schöneres Lächeln präsentieren zu können? Gerade die klassische Zahnspange mit „Brackets“ auf den Zähnen macht es einem schwer, dabei perfekt saubere Zähne zu haben. Eine zusätzliche Reinigung mit Zwischenraumbürsten und Mundspülung wird meistens empfohlen.

Falls du dabei auf Kurkuma-Mischung umsteigen möchtest, scheint das zumindest der teuren Zahnspange nicht zu schaden: In einer experimentellen Studie zur Auswirkung von Salz und verschiedenen Gewürzen auf die Zahnspangen-Brackets stellte sich Kurkuma als unschädlich für die Zahnspange heraus. Im Gegenteil, Kurkuma im Speichel wirkte sogar als Korrosions-Schutz für das Metall.

Bei Zahnersatz ist ebenfalls Vorsicht geboten. Je nach verarbeitetem Material kann es z.B. bei Kunststoffen zu starken Verfärbungen durch das Kurkuma kommen. Manche Materialien für Zahnprothesen wie z.B. Acrylharz scheinen anfällig für Verfärbung durch Tee oder Gewürze zu sein.

Man sollte also vorsichtig austesten, ob eine Mundspülung mit Kurkuma für einen in Frage kommt, bevor man sich entschließt, ganz umzusteigen. Die gängigen Reinigungsmethoden für Zahnersatz helfen aber auch gegen Kurkuma-Verfärbung, so dass bei gründlicher Zahnhygiene zumindest gelegentlichen Curry-Gerichten nichts im Wege steht.

Übrigens: Schwarzer Pfeffer gehört zu den schädlichsten Gewürzen für eine Zahnspange. Viele Kurkuma-Rezepte enthalten Pfeffer oder Piperin zur Verstärkung der Curcumin-Wirkung – also aufpassen! (Kurkuma-Limonade kann Depressionen natürlich und besser behandeln als Prozac)

Wie macht Kurkuma die Zähne weißer?

Über die von vielen berichtete aufhellende Wirkung von Kurkuma lassen sich nur Vermutungen anstellen. Bisher gibt es keine wissenschaftlichen Beweise für eine solche Wirkung – nur zahlreiche Erfahrungsberichte.

Eine Mundspülung mit Kurkuma unterstützt die Entfernung von Zahnbelag und kann so dazu beitragen, saubere Zähne mit dem bestmöglichen, persönlichen Weißton zu erzielen. Zusammen mit dem mechanischen Effekt des Putzens werden einfach störende Zahnbeläge abgetragen.

Vielleicht ist der Reinigungseffekt größer, wenn man erstmals die Zahnbürsten-Routine um eine Mundspülung ergänzt – klar wird man mit zwei Schritten mehr Beläge entfernen als mit einem. Vielleicht putzt man seine Zähne auch gründlicher mit Kurkuma-Paste, weil man farblich sehr deutlich sieht, wo man noch putzen muss.

Aber: Vielleicht schädigt man mit aufhellenden Kurkuma-Mischungen seinen Zahnschmelz – genau wie bei zu starken chemischen Whitening-Zahnpastas. Denn manche „Rezepte“ für selbst angerührte Mischungen enthalten stark abreibenden Partikel wie z.B. Meersalz, oder gar Backpulver, was absolut schädlich sein kann. Hier sollte man immer hinterfragen, ob man mit seiner „natürlich aufhellenden“ Zahnpasta-Mischung sich mehr schadet als nutzt (Multi-Aktionspotenzial: 100 gesundheitsfördernde Eigenschaften von Kurkuma).

Die perfekte Mischung für gesunde und strahlend weiße Zähne:

1 Teelöffel Kurkuma
½ Teelöffel fein gemahlenes Stein- oder Himalayasalz
1 Prise gemahlenen schwarzen Pfeffer

Zubereitung:

Die genannten Zutaten einfach gründlich miteinander verrühren. Soll das Ergebnis eher eine Paste sein, fügt man noch etwas Wasser hinzu. Die befeuchtete Zahnbürste wird dann in diese Mischung eingetaucht und man putzt sich damit einfach gründlich die Zähne. Die ersten Erfolge sollten sich bereits nach wenigen Anwendungen zeigen (Diese Frau kämpft jahrelang gegen Blutkrebs – bis sie Kurkuma nimmt).

Fazit: Kurkuma-Mundspülung gute Ergänzung, aber mit „Kurkuma-Paste“ aufpassen

Die positiven Wirkungen der ayurvedischen Heilpflanze können einen wertvollen Beitrag zum Schutz vor Zahnfleischentzündungen leisten. Durch die zusätzliche Entfernung von Plaque ist Kurkuma ein praktischer Helfer z.B. als Mundspülung nach dem Zähneputzen.

Wer keinen künstlichen Zahnersatz hat, für den ist das Kauen von frischer Kurkuma-Wurzel oder Gurgeln mit Goldener Milch unbedenklich. Bei der Zubereitung einer Kurkuma-Zahnpasta ist Vorsicht geboten mit abreibenden Inhalten, wie z.B. Meersalz oder Backpulver. Fragt unbedingt euren Zahnarzt, bevor ihr eure Zahnreinigung komplett umstellt.

Wer auch von der ganzheitlichen Wirkung der Kurkuma für das eigene Wohlempfinden profitieren will, sollte Kurkuma am besten in Kapsel-Form ausprobieren. Statt seine Wirkkraft auf dem Weg zu verflüchtigen, kann eine Kapsel das Pflanzenextrakt direkt in den Verdauungstrakt befördern. So entfaltet die Heilpflanze der Ayurveda ihre ganze Power, von Kopf bis Fuß. Denn in einem gesunden Körper kommt das größte Lächeln von innen heraus.

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

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Ist Deutschland ein gigantisches Irrenhaus?


Die Präsidenten deutscher Geheimdienste haben Merkel und Deutschland immer wieder vor dem kollektiven Flüchtlings-Selbstmord gewarnt. Und selbst die gleichgeschalteten Medien, die nicht müde wurden „Refugees wellcome“ in unsere Hirne zu trommeln, werden angesichts der Fakten zunehmend kleinlauter. Dennoch die Gefahren für Deutschland sind, laut internationaler Staatsoberhäupter, erheblich größer als vorstellbar. Strohm zieht eine ernüchternde Bilanz an Hand von Zitaten aus deutschen Medien.

Gruß an die Sehenden
TA KI

Die spirituellen Hintergründe der Weltpolitik – Axel Burkart


 

Götz Wittneben im Gespräch mit dem Geisteswissenschaftler und Autor Axel Burkart

Weltpolitik wird heute aus rein oberflächlichen Aspekten betrachtet. Selbst die Darlegung von Prozessen und Machenschaften, die im Hintergrund durch Geheimdienste, Geheimorganisationen, Verschwörungsgruppen, usw. beachten nicht die eigentlichen Ursachen. Diese werden in diesem Interview beleuchtet. Axel Burkart legt aus den Erkenntnissen der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners dar, welche eigentlichen Ursachenkräfte aus der geistige Welt hier hineinspielen, welche spirituellen Gesetze eine entscheidende Rolle spielen und wie gewisse Gruppierungen aus dem angloamerikanischen Bereich diese Kräfte nutzten und nutzen, um den 1. Weltkrieg anzuzetteln und was die geostrategische Position ist, die noch immer Europa und die Welt in Fesseln hält, in eine wirtschaftliche Versklavung führt in die Weltherrschaft durch angloamerikanische Kreise treibt. Diese angestrebte Weltherrschaft hat aber spirituelle Hintergründe und keine rein politischen, militärischen oder wirtschaftlichen. Und um diese spirituellen Hintergründe hinter den Hintergründen in Verbindung mit dem göttlichen Evolutionsplan geht es in diesem Interview.

Gruß an die Sehenden
TA KI

Russische Heilgeheimnisse: Schockieren Sie Ihren Arzt! Werden Sie gesund!


Die Interessen der Kranken decken sich nicht immer mit den Wirtschaftsinteressen. Krankheit ist daher besser als Gesundheit. Ein Wunder, nur eins!

Manchmal, wenn alles hoffnungslos, unumkehrbar und ausweglos erscheint, dann wünschen wir uns nichts sehnlicher als ein Wunder. Wunder geschehen. Immer wieder. Doch meistens nur bei den Anderen. So denken die Meisten. Gerade dann, wenn es um unsere Gesundheit geht, so wünschen wir uns nichts sehnlicher als einen gesunden Körper.

Wir alle haben den Eindruck, dass wir im Gesundheitssystem schon lange nicht mehr als Menschen gesehen werden, die ihre Gesundheit wieder erlangen wollen und sollen. Zu unersetzbaren und somit kostbaren Rädchen im Krankheitsgetriebe sind wir geworden. Wenn ein Rädchen ausfällt, dann steht das ganze Getriebe still. So ist es kein Wunder, dass die Kranken krank bleiben und die Gesunden krank werden sollen.

Und das, obwohl unsere Krankenkassen selbst schon Pflegefälle auf der Intensivstation sind und eigentlich keine finanziellen Mittel mehr für die Betreuung und Versorgung der Kranken zur Verfügung stehen. Und wir haben das ohne zu Hinterfragen so hingenommen.

Hand aufs Herz: Haben Sie nicht auch den Eindruck, dass es heutzutage erst ein Medikament gibt und dann eine neue, passende Krankheit dazu gefunden oder besser erfunden wird? Sicher haben Sie noch die Bilder der Vogelgrippe und Schweinegrippe im Kopf.

An diese Stelle passt, so glaube ich, ein vortreffliches Zitat von Voltaire:

„Ärzte geben Medikamente, von denen sie wenig wissen, in Menschenleiber, von denen sie noch weniger wissen, zur Behandlung von Krankheiten, von denen sie überhaupt nichts wissen.“

Heute ist auch Ihnen ein Wunder widerfahren: Machen Sie sich unabhängig, wenn es darum geht, gesund zu werden. Denn um Gesundheit wieder zu erlangen, bedarf es meist keiner Medikamente, Tropfen oder Pülverchen.

Und die stetig steigenden Praxisgebühren können Sie sich erst recht schenken. Denn mit Hilfe der Russischen Heilgeheimnisse können Sie sich jetzt selbst heilen, wenn Sie das wirklich und aus Ihrem tiefsten Innersten wollen. Zuerst nur in Russland angewandt, beginnt jetzt der Siegeszug dieser einzigartigen, effektiven und vor allem von Ihnen selbst durchführbaren Methoden auch in unseren westlichen Ländern (Russische Chemikerin im Kampf gegen Krebs: „Glaubt mir, Krebs ist ein Parasit!“).

Diese Geheimnisse sind so effektiv und machtvoll, dass sie bei uns Menschen längst verlorene Fähigkeiten wieder erwecken können. Einer der ersten Entdecker, Erforscher und Lehrer dieser hoch interessanten Techniken ist Grigori Grabovoij. Er entwickelte unter anderem Techniken zur Regeneration von Organen.

Ein ebenso bekannter Forscher auf dem Gebiet der Russischen Heilgeheimnisse ist Arkadij Petrov. Er hat, so wie Grabovoij, verschiedene Methoden zur Organregeneration, Gesundwerdung und Gesunderhaltung entwickelt. Er lehrt und forscht in seinem Institut in Russland. Neben diesen beiden Pionieren auf dem Gebiet der neuen Heilmethoden darf meiner Meinung nach auch Svetlana Hodtschenko nicht fehlen.

Sie lernte bei Arkadij Petrov und wurde, ihrem außerordentlichen Talent sei Dank, die stellvertretende Leiterin seines Institutes. Während dieser Zeit entwickelte Sie selbst einige neue Technologien zur Wiederherstellung der Gesundheit, bevor Sie dann später zusammen mit Alexander Doroshkevich ihr eigenes Institut gründete.

Wir dürfen gespannt sein, wie schnell sich die Russischen Methoden in unseren westlichen Ländern durchsetzen werden. Dass sie es tun, daran besteht kein Zweifel. Vielleicht wird es dann nicht mehr lange dauern, bis versucht wird, hierzulande diese und ähnliche Heilmethoden zu verbieten.

So wie es schon seit Jahren mit Nahrungsergänzungsmitteln und Naturheilpflanzen versucht und getan wird. 2011 soll eine „EU-Richtlinie zur Verwendung traditioneller und pflanzlicher medizinischer Produkte” (THMPD-Richtlinie 2004/24/EG) in Kraft treten. Hunderte pflanzliche und naturheilkundliche medizinische Produkte werden mit großer Sicherheit in der gesamten EU verboten. Natürlich nur zum Schutz der Bevölkerung….

Doch wenn diese Maßnahmen nur zu unser aller Schutz dienen, warum wird darüber nicht in den Medien berichtet, was unsere heldenhaften Politiker alles machen, um uns unwissende Bevölkerung vor der Gefährlichkeit von Pfefferminze und Co. zu beschützen? (Heilgeheimnisse aus Europa, China und Russland wiederentdecken)

Körper und Ätherkörper wieder vereinen

Krankheit durch Trennung von physischem und energetischem Körper. Schnelle Wiederherstellung der Verbindung von energetischem und physischem Körper. Warum ist das so wichtig bei Tumorerkrankungen?

Bevor Sie an einem gesundheitlichen Problem arbeiten wollen, ist es wichtig, Ihren Körper auf allen Ebenen so zu informieren und vorzubereiten, dass es tatsächlich auch zur Heilung kommen kann. Hierbei spielt die Beseitigung einer räumlichen Trennung eine wichtige Rolle. So berichten S. Hodtschenko und A. Doroshkevich, dass an jeder Erkrankung auch eine Ablösung des Ätherkörpers vom physischen Körper beteiligt ist.

Das heißt: Unser menschlicher, sichtbarer Körper ist noch von mehreren unsichtbaren Energiekörpern umgeben. Einer dieser Energiekörper ist unser Ätherkörper. Eine kurzzeitige Ablösung und Wiedervereinigung kennen wir alle in Form eines komischen Gefühls im Bauch, wenn wir Achterbahn fahren, schaukeln oder im Flugzeug in ein Luftloch geraten.

Diese Trennung und Wiedervereinigung geschieht binnen weniger Sekunden und führt zu keinerlei gesundheitlichen Schäden. Verbindet sich der physische Körper nicht mehr mit dem Ätherkörper, so führt dies zu mehr oder minder schweren Krankheiten. Ursachen, die zur Ablösung des Ätherkörpers führen, gibt es viele: Unfälle, seelische Traumata, großer körperlicher oder seelischer Stress.

Verbindet man den physischen Körper nun nicht wieder mit dem Ätherkörper, dauert die Wiederherstellung der Gesundheit einfach länger und gestaltet sich schwieriger. Deshalb denken Sie daran, egal wo Ihr gesundheitliches Problem liegt, vergessen Sie nicht, die räumliche Trennung vom Ätherkörper und physischem Körper zu beseitigen. Dies geht ganz einfach, in dem Sie folgenden Text vor jeder Behandlung leise aufsagen. Lassen Sie sich nicht allzu viel Zeit mit diesem Text. Länger als 53 Sekunden sollten es nicht sein. In dieser Zeit müssen Sie mit dem Textaufsagen fertig sein.

Text zur Aufhebung der räumlichen Trennung / Regeneration:

Ich schaffe ein Programm, das nur mit mir arbeitet, nach dem Prinzip: Schade nicht. Weder mir, noch meiner lebendigen Umgebung. Dies ist ein Programm, dass das Phantom der Erkrankung auf der energetischen Ebene liquidiert, sowie Dysbalancen der Steuerungsprozesse von Organen, Knochen, Nerven und Geweben auf allen Körperebenen (vom physischen Körper bis zum ultravioletten Körper), auf allen Ebenen (Zellkernebene, intrazelluläre Ebene, Gewebsebene, Organebene, Ebene des physischen Körpers, auf feinstofflicher Ebene und dem Organismus im Ganzen) neutralisiert. Ebenfalls auf allen Steuerungsebenen, Strukturen und Kanälen, Kanälen des höheren Ich, auf allen Frequenzen, Harmoniken und Subharmoniken, Amplituden sowie räumlichen Liquidationsstrukturen, die nach der Pathologie geblieben sind.

Ganz besonders wichtig ist dieser Text bei Personen, die sich einer Operation zur Entfernung von Tumoren unterzogen haben. Auch nachdem der Tumor entfernt wurde, ist die Information des Tumors und seiner Größe noch vorhanden. Unser Körper ist immer bestrebt, dieses Informationsfeld wieder aufzufüllen. So ist es nicht verwunderlich, dass Tumore, auch die, die restlos entfernt werden konnten, wieder nachwachsen. Das muss nicht gleich innerhalb der nächsten Wochen oder Monate geschehen. Manchmal braucht der Körper Jahre, um dieses Informationsfeld auch physisch wieder zu regenerieren.

Einige hilfreiche Übungen

Sinnvolle, ergänzende Übungen zu den Russischen Heilgeheimnissen: Ein enormes Potenzial, um Ihr körperliches Wohlbefinden zu steigern. Die Russischen Heilgeheimnisse bieten eine Fülle an einfachen Übungen, mit deren Hilfe wir unser Wohlbefinden steigern und den Heilungsprozess noch effektiver gestalten können.

Diese Übungen und Techniken, die ich Ihnen im Folgenden verrate, sind kein unbedingtes „Muss“, wenn Sie an Ihrer Gesundheit arbeiten wollen. Sie sind aber sinnvolle Ergänzungen und für sich allein genommen, bergen sie schon ein enormes Potenzial, um Ihr körperliches Wohlbefinden enorm zu steigern.

Wenn Sie jetzt vielleicht dazu tendieren, diese Übungen einfach weg zulassen, weil sie kein absolutes Muss darstellen, unter dem Vorwand: „Dazu habe ich ja auch keine Zeit“, überlegen Sie kurz und seien Sie ganz ehrlich: Um die meisten Krankheiten im menschlichen Körper zu erschaffen, braucht man eine Menge Zeit. Oft vergehen Jahre, ja Jahrzehnte, in denen wir mit unerschöpflicher Beharrlichkeit an unserer Trägheit, dem Stress und unseren überaus üppigen Mahlzeiten gearbeitet haben.

Ja, richtig. Übergewicht, Krebs, Herzinfarkt, Nierenversagen, Diabetes und diverse andere Krankheiten kommen nicht über Nacht und schon gar nicht aus heiterem Himmel. Krankheit erarbeitet man sich in den meisten Fällen. Nehmen Sie sich doch ab jetzt einfach mal etwas Zeit, um Ihr Leben zu verlängern, nicht, um es zu verkürzen! Alle Übungen stammen aus dem Zentrum Drevo Roda Moskau (Russische Volksmedizin: Alltagsbeschwerden von A-Z natürlich und sanft heilen).

Aktivierung unseres Willens

Ein einfaches Russisches Heilgeheimnis ist die Aktivierung der Hypophyse. Die Hypophyse (H) ist eine kleine Hormondrüse in unserem Gehirn und Zentrum unseres Willens. Da viele Menschen heute nur noch als willenlose Marionetten durch den Alltag wandeln, anstatt bewusst und mit freiem Willen zu handeln, wäre es sinnvoll, dass jeder diese einfache Übung durchführt, nicht nur diejenigen, die gesundheitliche Probleme haben:

Die Hypophyse schalten Sie an, in dem Sie tief summen, am besten durch die Nase. Wenn Sie eine Vibration im Kopf spüren, haben Sie es richtig gemacht. Falls die Vibration noch auf sich warten lässt, versuchen Sie es einen Ton höher oder tiefer. Summen Sie mehrmals täglich für ein paar Minuten und spüren Sie die Veränderung. Sie müssen sie nur zulassen!

Atmen durch das Dritte Auge

Eine weitere, äußerst effektive Hilfe bei der Gesundung, ist unsere Zirbeldrüse. Sie ist das Zentrum unserer Vorstellungskraft. Die Zirbeldrüse (Epiphyse E) ist, genau wie die Hypophyse, eine wichtige Hormondrüse und befindet sich ebenfalls in unserem Gehirn. Um die Zirbeldrüse mit Energie zu versorgen, atmen wir durch die Nase ein und schließen dabei unsere Augen. Während des Einatmens erspüren Sie, wie nicht nur die Luft durch Ihre Nase in Ihren Körper strömt, sondern auch durch Ihre Stirn (durch das 3. Auge). So gelangt die Energie zur Zirbeldrüse.

Durch den Mund atmen wir wieder normal aus. Wiederholen Sie das mehrmals hintereinander. Stellen Sie sich dabei so realistisch wie möglich vor, wie die Energie durch das 3. Auge eintritt und durch Ihren Mund wieder herauskommt.

So stärken Sie Ihre Zirbeldrüse und Ihre Vorstellungskraft. Und wenn Sie sich dann öfters am Tag wirklich realistisch vorstellen, dass Sie gesund sind, dann haben Sie sozusagen den Turboknopf gedrückt. Dieser Turboknopf befördert Sie dann sprichwörtlich auf die Überholspur in Richtung Gesundheit.

Die geistige Organmassage

Wenn Sie schon einmal eine Massage bekommen haben, wissen Sie, wie wohltuend und gut sich das anfühlt. Ihre Haut und Ihre Muskulatur werden wieder gut durchblutet, und Sie fühlen sich einfach nur erfrischt, energiegeladen und doch entspannt. Doch nicht nur Ihre Muskulatur ist für eine regelmäßige Massage dankbar.

Auch unsere zahlreichen inneren Organe, die uns tagtäglich durch unser Leben begleiten, ohne sich zu beklagen, selbst dann nicht, wenn Sie schon überfordert oder gar erkrankt sind, sind einer wohltuenden Massage keinesfalls abgeneigt. Für so eine Organmassage benötigen Sie keinen speziell ausgebildeten Physiotherapeuten, das können Sie auch allein! Hierzu brauchen Sie nur ein bisschen Vorstellungskraft. Diejenigen, die mit Yoga vertraut sind, werden diese Übung wahrscheinlich schon kennen.

Um diese energetische, sehr wohltuende Organmassage durchzuführen, nehmen Sie bitte die Position, wie hier abgebildet, ein. Schließen Sie Ihre Augen und stellen Sie sich vor, Sie haben in Ihrer rechten Hand eine goldene Kugel. Spüren Sie nun, wie diese goldene Kugel in Ihre Hand eintaucht und beginnt, durch Ihren rechten Arm zu wandern.

Sie geht weiter zur rechten Schulter, zur linken Schulter, und dann gleitet sie hinab durch Ihre linke Körperhälfte. Spüren Sie und sehen Sie diese goldene Kugel, wie Sie durch Ihre linke Lunge, das Herz und die Niere gleitet, sich spielend leicht zur Milz bewegt, dann weiter durch Ihr linkes Bein und durch Ihren Fuß.

Am Fuß tritt die Kugel wieder aus und taucht sanft in Ihren rechten Fuß wieder in Ihren Körper ein. Sie gleitet durch Ihren Fuß, Ihr rechtes Bein hinauf, durch Ihre Niere, Leber und durch die rechte Lunge in Ihre Schulter. Von Ihrer rechten Schulter gleitet die Kugel dann wieder in Ihre linke Schulter, um noch einige Male so durch Ihren Körper zu wandern.

Beenden Sie die Übung, indem die Kugel an Ihrem linken Fuß austritt. Diese Massage bietet Ihnen eine wunderbare Gelegenheit, die biochemischen und energetischen Prozesse Ihres Körpers zu aktivieren.

Eine Unterhaltung in Ehren

Haben Sie schon mal mit Ihren Organen gesprochen? Nein? Dann wird es höchste Zeit! Die russischen Heiler und Forscher haben herausgefunden, dass es von allergrößter Bedeutung ist, sich liebevoll seinen Organen zu zuwenden. Ihre Organe arbeiten unermüdlich. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

So lange, bis Ihre Seele Ihren Körper verlässt und in das Reich Gottes heimkehrt. Für diese beachtliche Meisterleistung haben sich Ihre Organe eine Belohnung verdient. Stille Hinwendung, liebe Worte des Dankes, mehr ist es kaum, was sie verlangen. So können Sie Ihre Organe unterstützen und sie bei ihrer Arbeit motivieren. Unter unseren Organen spielt die Milz eine besondere Rolle.

Von der Schulmedizin recht stiefmütterlich behandelt und als leicht verzichtbar eingestuft, ist es ein sehr unterschätztes Organ. Denn die Milz produziert für alle anderen Organe Energie und versorgt sie damit. Außerdem fungiert sie als Energiereserve. Schmerzt die Milzgegend, hat sie selbst keine Energie mehr zur Verfügung. Dies kann dann fatale Auswirkungen auf unser Wohlbefinden (z.B. schnelle Ermüdbarkeit, niedrige Belastungsgrenze etc.) haben und sich sogar negativ auf andere Organe auswirken.

Sprechen Sie alle sechs Sekunden für drei Minuten abwechselnd „Liebe“ und „Dankbarkeit“ zu Ihrer Milz. Hüllen Sie dabei die Milz beim Wort Liebe in eine rosa Wolke und bei Dankbarkeit in eine weiße Wolke ein. Wechseln Sie alle sechs Sekunden ab: Liebe (rosa Wolke), Dankbarkeit (weiße Wolke), Liebe, Dankbarkeit… Dadurch wird die Milz bei Ihrer Arbeit unterstützt und das Blut gereinigt.

Das gereinigte Blut fließt dann durch alle Organe. Sollten Sie nach ein paar Minuten irgendwo ein komisches Gefühl oder sogar Schmerzen haben, wissen Sie, das dieses Organ besondere Zuwendung braucht, weil es entweder schon erkrankt ist oder ein energetischer Mangel vorliegt.

Gesund – und was kommt dann?

Wissen Sie überhaupt, was Sie tun, wenn Sie gesund sind? Nein, wozu brauchen Sie dann überhaupt Gesundheit? Setzen Sie sich Ziele! In meiner Praxis habe ich oft erlebt, dass Patienten schon jahrelang krank sind, bevor sie zu mir kamen. Niemand konnte ihnen helfen. Irgendwann, nach einigen Behandlungen oder auch gleich beim ersten Besuch in meiner Praxis (es kommt immer auf den Patienten selbst und auf die jeweilige Situation an), frage ich:

„Was würden Sie eigentlich tun, wenn Sie diese Krankheit, oder diese körperliche Einschränkung etc. nicht mehr hätten? Was würden Sie tun, wie sähe Ihr Leben dann aus ?“ Viele sehen mich dann ganz erstaunt an und wissen gar nicht, was sie mir antworten sollen, außer: „Dann kann ich endlich ein gesundes Leben führen.“ Oder: „Dann bin ich endlich schmerzfrei.“

Und auch: „Dann bin ich nicht mehr so eingeschränkt.“ Aber wie sie dann tatsächlich ihr Leben gestalten werden, welche Richtung es dann einschlägt, darüber haben die Meisten noch nicht nachgedacht. Wissen Sie denn, welche Richtung Ihr neues, gesundes Leben einschlägt, wo es Sie hinführen soll und wird? Denken Sie darüber nach. Denn es ist von ganz enormer Wichtigkeit, dass Sie wissen, was Sie tun werden, wie sich Ihr Leben gestaltet, wenn Sie gesund sind, wenn Sie sich gut fühlen. Sie brauchen ein Ziel. Sozusagen einen neuen Lebensplan.

Denn wer chronisch krank ist, ist oft den halben (oder gar den ganzen) Tag lang mehr oder minder mit seiner Krankheit beschäftigt. Da bleibt nicht viel Platz für andere Dinge: Für die Vorstellung, wie es ist, gesund zu sein. Was Sie alles tun werden, wenn Sie gesund sind. Doch wer keinen Plan hat für sein zukünftiges, gesundes Leben, der lebt weiterhin sein krankes. Der weiß dann nicht einmal, warum er / sie überhaupt wieder gesund werden soll.

Einfach nur zu sagen: „Dann bin ich nicht mehr so eingeschränkt“, reicht da bei weitem nicht aus. Malen Sie sich Ihr neues und gesundes Leben in den schönsten Farben aus. Wie Sie verreisen oder sogar einen Berg bezwingen, einen wunderbaren Urlaub auf einer traumhaften Insel verbringen, wieder in Ihren alten Beruf einsteigen oder sogar eine eigene, erfolgreiche Firma gründen. Ihr Geist muss wissen, warum er die Kraft und die Energie im Körper aufbringen soll, um wieder gesund und unabhängig zu werden.

Und hier kommt noch ein Punkt, den ich unbedingt ansprechen muss: Die Jahre der Umsorgtheit von Familienangehörigen, Freunden oder lieben Nachbarn können unseren Körper, Geist und Seele ganz schön bequem machen. Auch wenn dies jetzt vielleicht etwas unbequem für den einen oder anderen ist. Denn Gesundheit bedeutet auch, dass man wieder selber Verantwortung für sich übernimmt. Viele Bequemlichkeiten fallen dann weg. Kochen, Putzen, Einkaufen, zur Arbeit gehen, waren für den ein oder anderen mitunter jahrelang Fremdwörter, weil es der schlechte Gesundheitszustand einfach nicht zuließ.

Auch eine Krankheit hat manchmal ihre guten Seiten. Kommt die Gesundheit zurück, verschwinden viele lieb gewonnene Annehmlichkeiten. Werden Sie sich also klar darüber, was Sie wollen. Und wenn es Gesundheit ist, dann entscheiden Sie sich mit ganzer Seele und aus vollem Herzen dafür. Mit Ihrem Geist, Ihrer vielleicht neuen, zukünftigen Lebensführung und mit der Einhaltung der täglich durchzuführenden Techniken der Russischen Heilgeheimnisse können Sie es schaffen.

Ihr Körper ist ein Tempel

Eine gesunde Lebensführung: Auf seine Gedanken achten. Man muss nicht immer das letzte Wort haben. Ich habe einmal einen wunderschönen und zugleich wirklich weisen Spruch gelesen. „Tue Gutes für Deinen Körper, damit Deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“

Schon Teresa von Avila, von der dieser Rat stammt, wusste bereits im 16. Jahrhundert, wie wichtig es ist, sorgsam mit seinem Körper umzugehen. Doch nur die Wenigsten beherzigen diesen klugen Rat. Und wenn, dann ist es meistens schon zu spät. Der körperliche Verfall ist schon weit fortgeschritten und die Ärzte können nicht helfen.

Und mit „Gutes“ ist ja eigentlich auch nicht der Gang zum Arzt gemeint. Nein, unser Körper braucht mehr als nur eine Packung Pillen. Er braucht Achtung, Zuwendung und verdient Respekt. Respektieren Sie Ihren Körper? Respektieren hat nichts mit Akzeptieren zu tun. Und überhaupt nichts mit Abfinden.

Haben Sie sich mit Ihrem Körper abgefunden? Ja? Dann können und werden Ihnen die Ratschläge und Denkanstöße in diesem Buch nicht wirklich helfen. Denn wer sich mit etwas abgefunden hat, ändert nichts mehr an seiner Situation. Und den Spruch: „Du musst Dich so akzeptieren, wie Du bist“ können Sie gleich vergessen. Das kann wirklich nur von Pseudopsychologen im Freundes- und Familienkreis kommen. Die wenigsten finden sich wirklich toll, fühlen sich super und können oder wollen sich so akzeptieren, geschweige denn respektieren, wie sie sind.

Das liegt nun mal in der Natur des Menschen. Es geht hier nicht um schöner, schlanker, höher, besser oder schneller und so weiter. Ich meine Selbstsicherheit, In – sich – ruhen und eine wirkliche und ehrliche Zufriedenheit mit sich und seinem Körper. Das funktioniert allerdings nur, wenn Sie Ihrem Körper den Respekt, die Aufmerksamkeit und Achtsamkeit schenken, die er verdient. Autos werden weit besser behandelt als unsere Körper.

Doch Autos begleiten Sie nur ein paar Jahre. Ihr Körper hingegen ein Leben lang. Stellen Sie sich gut mit ihm. Er wird es Ihnen mit Gesundheit danken. Respekt Ihrem Körper gegenüber bedeutet weder den Gang zum Arzt, wenn Sie krank sind, noch die regelmäßige Einnahme der Ihnen verordneten Medikamente. Nein, eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, regelmäßige Organreinigungen und Gedankenhygiene sind der Schlüssel zur Gesundheit. Die Russischen Heilgeheimnisse können ihr volles Potenzial nur entfalten, wenn Sie bereit sind, Ihren Körper zu reinigen und gut zu behandeln.

Was spricht gegen eine Leber- Nieren- und Darmreinigung im Jahr zur Erhaltung Ihrer Gesundheit? Ihr Auto wird sicher öfters gewaschen. Selbst wenn Ihr Auto 80.000 € gekostet hat, Ihre Gesundheit ist mehr wert als alles Geld der Welt.

Wie genau Sie Ihrem Körper unter die Arme greifen können, indem Sie Ihre Organe regelmäßig reinigen und pflegen, erfahren Sie im Internet. Googeln Sie Organreinigungen nach Hulda Clark. Dort finden Sie zahlreiche Informationen und Internetshops. Jetzt werden Sie sich vielleicht denken: “Na ja, dann mache ich mal Hausputz. Was muss, das muss.“

Doch für viele ist die Ernährung ein wirklich heikles Thema. Die meisten Krankheiten entstehen durch eine falsche Ernährung. Dadurch überfordern und stressen Sie Ihren Körper. Sie können noch so willig und entschlossen sein, Ihre Gesundheit wieder herzustellen, aber sich in den Futtertrog greifen lassen, nein danke! Doch betrachten Sie sich einmal genau im Spiegel. Aus dem wundervollen Tempel von einst ist ein unansehnlicher Schuppen geworden. Der falschen Ernährung sei Dank. Sie müssen sich ja nicht kasteien und von 3 Salatblättern am Tag leben.

Nein. Reduzieren Sie einfach Ihren Fleisch- und Wurstkonsum. Früher gab es den Sonntagsbraten und Montags die Reste. Die übrige Woche wurde vegetarisch gelebt. Was spricht dagegen, das wieder aufleben zu lassen?

Machen Sie Ihr Lebensglück nicht am Essen fest. Genießen Sie das Zusammensein mit der Familie, den Spaziergang mit Ihrem Hund und den Sonnenuntergang mit Ihrem Partner. Das sind die wirklich wichtigen Momente im Leben, die einem im Gedächtnis bleiben. Das Wurstbrot von gestern oder der Braten von voriger Woche versinken schneller im Abgrund des Vergessens als ein Stein im Ozean.

Es gibt noch einen weiteren Punkt, den ich hier noch unbedingt ansprechen muss. Die bereits erwähnte Gedankenhygiene. Komisches Wort, ich weiß. Trotzdem kommen wir nicht um dieses Thema herum. Ärgern Sie sich über Ihre Familie? Der idiotische Kollege ist ein wahrer Angeber, oder Ihre Freunde verdienen es gerade nicht, so genannt zu werden?

Was kreist da so alles in Ihrem Kopf herum, wenn Sie an jemanden denken, den Sie vielleicht sogar am liebsten auf den Mond schießen würden? Blödmann, doofe Nuss und was es da nicht sonst noch alles gibt, kommen bestimmt öfters in Ihren Gedanken vor. Manchmal ärgert man sich tagelang über unangenehme Vorkommnisse. Kürzen Sie doch einfach den Prozess des Ärgerns ab.

Natürlich können und müssen Sie nicht alles hinnehmen, was Hinz und Kunz so tun oder nicht tun. Sie sollen nur nicht mehr all zu viel Zeit damit verschwenden. Zeit ist kostbar. Genau wie Ihre Gesundheit. Wenn Sie das nächste Mal jemand nervt, sagen Sie sich doch einfach in Gedanken: „Friede sei mit dir. Du kannst nichts dafür, dass du so bist, wie du bist. Friede sei mit dir.“

Sprechen Sie einfach diese beiden Sätze mehrmals hintereinander und spüren Sie, wie der Ärger weniger wird. Lassen Sie ihn einfach los. Versuchen Sie diese einfache Technik, um den Prozess des Ärgerns immens abzukürzen. Wenn Sie immer wieder vor sich hinmurmeln: „So ein Idiot. Wie kann man nur so unfair sein!“, dauert es manchmal tagelang, bis Sie sich beruhigen. Und der als Idiot betitelte wird sich wahrscheinlich auch weiterhin so verhalten. Sind Sie entspannt, bieten Sie weniger Angriffsfläche. Der Idiot bleibt wahrscheinlich einer, aber erst mal nicht wieder Ihnen gegenüber. Und seien wir doch mal ehrlich: Wer sich ärgert, hat weniger Zeit zum Glücklichsein. Also noch einmal: „Friede sei mit dir. Du kannst nichts dafür, dass du so bist, wie du bist. Friede sei mit dir.“ (Krebs, Herzinfarkt und Reinigung: Die verblüffenden Erkenntnisse einer russischen Forscherin!)

Ganz wichtig

Keiner ist besser als der Andere. Wir sind alle gleich. Zum Schluss: Nehmen Sie nicht alles hin, was Leute, von denen Sie glauben, sie wären klüger oder besser gestellt als Sie, sagen. Ärzte, Politiker, Chefs, Führungseliten. Wir alle haben sie zu Ikonen gemacht und auf ein Podest gestellt.

Wir haben Sie zu dem gemacht, was sie eigentlich nicht sind: „Götter!“ Jeder kennt doch den Spruch: „Der Halbgott in Weiß“.

Und in unserer heutigen Zeit ist ja fast schon jeder verehrungswürdig, der einen Anzug trägt. Vergessen Sie das nicht: Wir, das Volk, haben Politiker, Ärzte, Banker und auch Stars und Sternchen empor gehoben und zu Gott gleichen Wesen gemacht. Nicht Sie selbst. Und was haben wir noch getan? Wir haben unseren Verstand und unseren Willen ausgeschaltet.

Deshalb sind wir heute da, wo wir sind. Am Abgrund. Das klingt zwar merkwürdig und dumm. Es ist aber so. Wir lassen uns tagtäglich für dumm verkaufen. Weil wir bequem geworden sind. Und weil wir es nun schon bald gar nicht mehr besser wissen können (und wollen), weil wir unseren Verstand und unseren freien Willen ausgeschaltet haben. Schalten Sie Ihre Hypophyse an. Entwickeln Sie wieder einen Willen.

Denken Sie für sich selber. Vertrauen Sie auf sich und vertrauen Sie Ihren Fähigkeiten, sich selbst zu heilen mit Hilfe der Russischen Heilgeheimnisse. So können Sie ein selbstbestimmtes Leben führen. Ohne Gängelband von oben. Denn es gibt nur einen, wahrhaftigen Gott. Machen wir uns auf die Suche nach ihm.

Doch Gott ist nicht in materiellen Dingen zu finden. Und auch nicht in Dogmen der großen Kirchen. Gott ist überall. In blühenden Blumen, im Wind, wenn er über die Felder weht, in jedem noch so kleinen Kieselstein und in uns. Hat nicht Jesus gesagt: „Wisst Ihr nicht, dass Ihr (potentielle) Götter seid“?

Quelle

Gruß an die, die erahnen WAS alles möglich ist

TA KI

Vitamin D senkt das Risiko, an Krebs zu erkranken und erhöht die Überlebensrate


Neue Studien legen nahe, dass Vitamin D eine wichtige Rolle bei Krebserkrankungen spielt und zwar in gleich mehrfacher Hinsicht.

Vorbeugung
Mit steigenden Vitamin-D-Spiegeln sinkt das Risiko diverser Krebserkrankungen

Behandlung
Gute Vitamin-D-Spiegel während der Behandlung gehen mit erhöhten Überlebenschancen und einem besseren Krankheitsverlauf einher.

Vitamin D ist darum eines der großen Themen der aktuellen Krebs-Forschung. Die Anzahl der Studien zum Thema hat in den letzten Jahren fast exponentiell zugenommen und dazu geführt, dass die Mechanismen und Zusammenhänge immer besser verstanden werden.

Dieser Artikel fasst den aktuellen Forschungsstand zusammen und gibt Empfehlungen zur Krebs-Prävention mit Vitamin D.

Die Forschung zu Vitamin D und Krebs

Begonnen hat die Erforschung des Zusammenhanges von Vitamin D und Krebs mit der Entdeckung, dass Krebserkrankungen in sonnenarmen Regionen sehr viel häufiger auftreten und um so seltener werden, je näher man dem Äquator kommt. Dieser Zusammenhang zeigt sich in über 100 Ländern und bei über 15 verschiedenen Formen von Krebs.

Ausgehend von dieser Beobachtung lag der Verdacht nahe, dass sich dieser Zusammenhang durch die erhöhte Vitamin-D-Produktion in sonnenreichen Regionen erklären lässt. Ein Vitamin-D-Mangel könnte also ein wichtiger Risikofaktor für Krebs sein.

Diese Vermutung wird heute durch viele weitere Beobachtungen gestützt:

  • Die Häufigkeit von Krebserkrankungen nimmt mit zunehmender Sonneneinstrahlung ab
  • Die Häufigkeit von einigen Krebserkrankungen nimmt mit zunehmenden Vitamin-D-Spiegeln ab
  • Vitamin D steuert viele zentrale Mechanismen, die eine bekanntermaßen große Rolle in der Entstehung und Ausbreitung von Krebs spielen
  • Vitamin D hemmt in Zellkulturen das Wachstum von Krebszellen
  • Vitamin D hemmt in Tierversuchen das Wachstum von Krebstumoren
  • Vitamin D hemmt in Tierversuchen die Metastasierung von Krebs
  • Hohe Vitamin-D-Spiegel gehen beim Menschen mit höheren Überlebenschancen bei Krebserkrankungen einher.

Vitamin D bei Krebs – hohe Erwartungen

All diese Ergebnisse sprechen stark für eine zentrale Rolle von Vitamin D bei Krebs, dennoch bleibt das Thema umstritten. Denn die Studienlage ist derzeit schwer zu deuten, was vor allem daran liegt, dass der Zusammenhang von Krebs und Vitamin D eine Gleichung mit vielen Variablen ist:

Die Rolle der Vitamin-D-Versorgung in den Jahren vor der Krebs-Erkrankung, Wechselwirkungen mit anderen Risikofaktoren, genetische Unterschiede in der Vitamin-D-Verwertung, die richtige Dosierung zur Krebs-Prävention – alle diese Dinge müssen derzeit noch in Langzeitstudien untersucht werden. Die bisherige Forschung ist noch immer zu lückenhaft, um definitive Schlüsse ziehen zu können (Ein völlig neues Bild: Einfluß von Vitamin D auf die Augen).

Der Vitamin-D-Forscher Daniel Bikkle fasst den Forschungsstand wie folgt zusammen:

„Die randomisierten Studien waren im Allgemeinen fehlerhaft in der Ausführung oder zu klein, um überzeugende Beweise für oder gegen Vitamin D zu liefern. Im Gegensatz dazu waren alle Tierversuche geschlossen positiv und zeigten, dass Vitamin D und/oder sein aktiver Metabolit 1,25 Dihydroxyvitamin D (1,25 (OH)2 D) in einer Vielzahl von Tiermodellen die Entstehung vieler Krebsarten verhindern und/oder diese auch behandeln kann. Weiterhin wurde gezeigt, dass 1,25 (OH)2D eine ganze Reihe von zellulären Mechanismen beeinflusst, die seine Antikrebswirkungen erklären würden.

So gibt es ein Dilemma: Tier- und zelluläre Studien unterstützen eine Rolle von Vitamin D in der Prävention und Behandlung von Krebs, aber entsprechende klinische Studien haben für die meisten Krebsarten noch keine zwingenden Beweise geliefert. […]

Die Beziehung zwischen Krebs und Vitamin D bleibt umstritten. Angesichts des Mangels an pharmazeutischer Unterstützung für hinreichend große Studien dürfte es auch schwierig bleiben, solche Beweise in naher Zukunft in der aktuellen Finanzierungsumgebung zu erbringen. Auf der anderen Seite haben Studien mit Tiermodellen verschiedener Krebserkrankungen einhellig einen klaren Nutzen für Vitamin D […] beweisen können.“

Wie Bikkle vermuten heute die meisten Vitamin-D-Experten, dass die fehlenden klinischen Beweise auf bekannte Fehler in den entsprechenden Studien zurückzuführen sind und gehen davon aus, dass sich die beeindruckenden Ergebnisse aus den Zell- und Tierstudien durchaus auf den Menschen übertragen lassen. Vor diesem Hintergrund befürworten und empfehlen heute viele Forscher den Einsatz von Vitamin D zur Prävention und Behandlung von Krebs (Vitamin D hochdosiert: Sinn und Unsinn hoher Dosen).

Bei welchen Formen von Krebs hilft Vitamin D?

Vitamin D wurde in Verbindung mit ganz verschiedenen Krebserkrankungen untersucht. Die jeweilige Studienlage ist je nach Krebsform unterschiedlich gut.

Gute Ergebnisse existieren für:

  • Darmkrebs
  • Brustkrebs
  • Lungenkrebs

Gemischte Ergebnisse existieren für

  • Prostatakrebs
  • Hautkrebs

Wir werden uns die bisherigen Studien in diesen Bereichen weiter unten noch näher ansehen, zunächst soll aber betrachtet werden, unter welchen Bedingungen und durch welche Mechanismen Vitamin D Krebs beeinflussen kann.

Wie viel Vitamin D ist nötig zur Krebsprävention?

Eine deutliche Reduktion des Krebsrisikos ist in entsprechenden Studien erst ab Vitamin-D-Spiegeln von 40 ng/ml zu beobachten. Zur Krebsprävention werden darum Vitamin-D-Spiegel von 40-60 ng/ml empfohlen.

Wie viel Vitamin D zum Erreichen dieser Werte nötig ist, hängt von vielen individuellen Faktoren, insbesondere der Sonnenexposition ab. Im Winter sind bei den meisten Menschen Dosierungen um die 2000-5000 IE nötig, um einen Blutwert von 40 ng/ml zu erreichen.

Zusätzlich zu Vitamin D sollte auch der Kofaktor Vitamin K2 eingenommen werden, welcher eng mit Vitamin D zusammenwirkt und ebenfalls für seine Krebs-vorbeugenden Eigenschaften erforscht wird (Das Märchen vom unnötigen und gefährlichen Vitamin D).

Vorschläge für Vitamin-D-Präparate zur Krebs-Vorbeugung

Flexible Dosierung 1000 IE Vitamin D3 +
50 µg Vitamin K2 MK7
Vitamin D3 + K2 MK7 + 1000 IE + 50µg + 100% all-trans
Hochdosiert 5000 IE Vitamin D3 +
200µg Vitamin K2 MK7
Vitamin D3 + K2 MK7 + 5000 IE + 200µg K2 + hochdosiert + 100% all-trans

Wie wirkt Vitamin D gegen Krebs?

Das aktive Vitamin-D-Hormon Calcitriol steuert zahlreiche Zellprozesse, die direkt mit der Entstehung und dem Voranschreiten von Krebs in Verbindung stehen. Dazu gehören vor allem die Zellproliferation (Zellteilung und Zellwachstum) und die Steuerung des Zellzyklus und des Zelltodes.

Auch bei den indirekten Ursachen für Krebs, wie chronische Entzündungen und DNA-Schäden spielt Vitamin D eine wichtige präventive Rolle (Kann man Vitamin D auf die Haut auftragen?).

Die bisherige Forschung hat folgende zentrale Mechanismen identifiziert, durch die Vitamin D bei Krebs-Erkrankungen wirksam wird:

Indirekte Mechanismen
Vitamin D hemmt chronische Entzündungen Entzündungen begünstigen die Entstehung von Krebs
Vitamin D schützt vor DNA-Schäden Genetische Schäden sind die zentrale Ursache für Krebs
Vitamin D steuert die Autophagie Autophagie ist ein Selbstreinigungsmechanismus der Zellen und spielte eine Rolle bei der Entstehung von Krebs
Direkte Mechanismen
Vitamin D kontrolliert die Zellproliferation Vitamin D stoppt die Entwicklung und das Wachstum maligner (bösartiger) Zellen.
Vitamin D steuert den Zelltod Vitamin D induziert den Zelltod in bösartigen Krebszellen.
Vitamin D fördert die Zelldifferenzierung Vitamin D kann Krebszellen zu weniger bösartigen Zelltypen differenzieren.
Vitamin D steuert zahlreiche wichtige Zellenzyme und Glykoproteine (z.B. E-Cadherin, Matrix-Metalloproteasen) Vitamin D unterbindet die Invasion in gesunde Zellen und die Metastasierung von Krebszellen
Vitamin D steuert die Angiogenese (Bildung von Kapillarsystemen) Vitamin D verhindert, das Tumore das Kapillarsystem aufbauen können, das sie zum Überleben brauchen.

Indirekte Mechanismen: Entzündungen, DNA-Schäden und Autophagie

Krebs entsteht vermutlich durch Mutationen an einem der 5000 „Wächtergene“, welche die Gesundheit der Zelle und den Zellzyklus überwachen. Mutation und Schäden an diesen sogenannten Proto-Onkogenen und Tumorsuppressorgenen können zur Entstehung von Tumoren und Krebs führen, weil dadurch die Steuerung des Zellzyklus außer Kontrolle gerät.

Als krebserregend gelten daher alle Einflüsse, die das Erbgut verändern oder schädigen können. Neben Strahlung, Viren und Toxinen gelten auch chronische Entzündungen und oxidativer Stress in diesem Zusammenhang als zwei wichtige Ursachen der Entstehung von Krebs (Richtige Dosierung im Winter: Der Vitamin-D Körperspeicher).

Chronische Entzündungen tragen auf verschiedene Weisen zur Entstehung von Krebs bei, zum Beispiel durch die Begünstigung genetischer Instabilität, die Überregulation der Zellteilung, einige epigenetische Prozesse und viele weitere Mechanismen. Chronische Entzündungen rücken darum immer mehr in den Fokus der aktuellen Krebsforschung. Vitamin D spielt in diesem Zusammenhang eine sehr wichtige Rolle, denn es ist einer der zentralen Modulatoren des Immunsystems und verhindert die Entstehung chronischer Entzündungen.

Oxidativer Stress führt zu einer Zunahme von DNA-Schäden und Mutationen, welche die Entstehung von Krebs begünstigen. Vitamin D spielt eine wichtige Rolle im Schutz vor oxidativen Zellschäden und in der Reparatur von DNA. Vitamin aktiviert wichtige Enzyme des antioxidativen Abwehrsystems. Unter anderem ist es zum Beispiel für die Aktivierung des Enzyms G6PD zuständig, welches eine zentrale Rolle im Glutathion-Stoffwechsel spielt.

Insgesamt unterstützt Vitamin D alle drei wichtigen Schutzfunktionen des Immunsystems vor Krebs: Schutz vor Infektionen, Kontrolle von Entzündungen und Beseitigung von Krebszellen.

Autophagie ist eine Art Selbstreinigungsmechanismus der Zellen, mit dem Zellen eigene Bestandteile abbauen und verwerten. Durch Autophagie werden Pathogene, aber auch beschädigte oder fehlerhafte Proteine und Zellbestandteile abgebaut, welche die Funktion der Zelle auf gefährliche Weise beeinträchtigen können. Autophagie ist darum essentiell zur Homöostase, Differenzierung und Gesunderhaltung der Zelle und spielt eine wichtige Rolle bei der Prävention diverser chronischer Krankheiten inklusive Krebs.

Die Entdeckung der zentralen Bedeutung der Autophagie ist ein recht neuer und zentraler Durchbruch in unserem Gesundheitsverständnis und wurde im Jahr 2016 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet. Vitamin D steuert in diversen Zelltypen die Autophagie und trägt so zur Prävention von Krebs bei.

Vitamin D und Krebs: Direkte Mechanismen

Steuerung der Zellproliferation

Eine Krebszelle wird zu einem Tumor, indem sie sich teilt und vermehrt. Bei Krebszellen sind dabei die Mechanismen außer Kraft gesetzt, welche in normalen Zellen die Zellteilung kontrollieren.

Vor jeder Teilung durchläuft eine Zelle eine Art Qualitätskontrolle: An sogenannten Kontrollpunkten wird die Gesundheit der Zelle untersucht, je nachdem wie diese ausfällt, treten vier verschiedene Szenarien ein: a) es wird das Signal zur weiteren Teilung gegeben, b) der Zellzyklus wird angehalten, c) die Zelle wird in eine Art „Ruhezustand“ versetzt (G0-Zustand) oder d) die Zelle wird zur Beseitigung durch Zelltod (Apoptose) markiert.

Vitamin D ist ein wichtiger Regulator des Zellzyklus und kann den Zellzyklus einer fehlerhaften Zelle anhalten, um sie daran zu hindern, sich weiter zu teilen. Vitamin D stoppt auf diese Weise in Laborversuchen die Zellteilung und das Wachstum maligner (bösartiger) Tumorzellen verschiedener Krebsarten.

Allein aus diesem Grund wird Vitamin D heute in aktuellen Studien dringend als begleitende Maßnahme in der Krebsbehandlung empfohlen (Vitamin D repariert im Nu Blutgefässe).

Steuerung des Zelltodes (Apoptose)

Vitamin D ist außerdem in der Lage, Krebszellen zur Selbstzerstörung anzuregen, was zum einen die Entstehung von Krebstumoren verhindern kann, andererseits aber auch helfen könnte, bestehenden Krebs zu bekämpfen.

Dieser programmierte Zelltod wird als Apoptose bezeichnet und oft als eine Art Selbstmord-Mechanismus der Zelle beschrieben. Das Signal für die Apoptose kann dabei von der Zelle selbst kommen oder von außen angeregt werden.

Vitamin D induziert auf bisher noch nicht ganz geklärte Weise den Zelltod in verschiedenen Krebszellen und trägt so dazu bei, Tumore zu bekämpfen und an der Ausbreitung zu hindern.

Zelldifferenzierung

Als Differenzierung von Zellen wird die spezifische Ausformung von Zellen in bestimmten Geweben bezeichnet: Alle Zellen tragen das gleiche, vollständige Erbgut und werden über epigenetische Mechanismen dazu veranlasst, sich auf eine bestimmte Art und Weise auszuformen. So unterscheiden sich Leberzellen dann in Aussehen und Funktion deutlich von Nervenzellen, obwohl beide die grundsätzlich gleiche DNA-Information in sich tragen.

Bösartige Krebs-Zellen zeichnen sich dadurch aus, dass sie undifferenziert sind. Gelingt es, in Krebszellen die Differenzierung anzuregen, kann dies das Wachstum und die Aggressivität des Tumors deutlich mindern. Einige neue Therapieverfahren zielen auf diesen Mechanismus ab.

Auch hier trägt Vitamin D berechtigte Hoffnungen, denn das Vitamin spielt eine Rolle in verschiedenen Signalwegen, welche die Differenzierung von Zellen regeln (Hautschutz: Vitamin D hilft bei Falten, Altersflecken und Krebs).

Steuerung der Angiogenese

Krebstumore wachsen recht schnell und haben einen hohen Bedarf an Nährstoffen. Um diesen zu befriedigen, senden Krebstumore spezielle Botenstoffe aus, welche die Neubildung von Blutgefäßen anregen. Man könnte sagen, dass Krebstumore sich auf diese Weise eigenes Versorgungssystem aus Blutgefäßen aufbauen – ein Prozess, der als Angiogenese bezeichnet wird.

Die Hemmung der Angiogenese ist ein neuer Therapieansatz in der Krebstherapie, welcher den Krebs sozusagen aushungern soll. Vitamin D könnte auch hier eine wichtige Rolle einnehmen, da zahlreiche Studien zeigen konnten, dass Vitamin D die Angiogenese von Krebstumoren unterbindet.

Metastasierung

Einer der gefährlichsten Aspekte einer Krebserkrankung ist die Metastasierung, also die Streuung von Krebszellen in andere Gewebe.

Metastasen entstehen, indem sich die Krebszellen vom ursprünglichen Tumor ablösen, und dann über das Blut- oder Lymphsystem in andere Körperteile wandern, um sich dort wieder anzusiedeln und zu vermehren. Dies kann nur bei bösartigen, invasiven Formen von Krebs auftreten. Diese Tumore wachsen tief in angrenzendes Gewebe und Blut und Lymphgefäße hinein. Lösen sich nun Zellen vom Tumor ab, können diese in entfernte Gewebe transportiert werden und dort einen neuen Tumor entwickeln.

Dass sich Krebszellen von einem Tumor ablösen, hängt mit der Konzentration von speziellen „Klebemolekülen“, den sogenannten Cadherinen, auf der Oberfläche der Krebszellen zusammen. Vitamin D reguliert verschiedene solche „Zellkleber“ wie E-Cadherin, Fibronektin nach oben und unterbindet so die Metastasierung von Krebs in diversen Labormodellen.

Auch in in-vivo Tierversuchen an lebenden Tieren zeigt sich eine starke anti-metastatische Wirkung von Vitamin D. Vitamin D mindert die Metastasierung und Streuung von Hautkrebs, Lungenkrebs, Brustkrebs und Prostatakrebs. Ein Vitamin-D-Mangel auf der anderen Seite führt in solchen Versuchen zu einer deutlich erhöhten Bildung von Metastasen.

Insgesamt zeigen sich auch hier überzeugende Beweise für eine zentrale Rolle in der Streuung von Krebs und der Bildung von Metastasen (Hochdosiertes Vitamin D – zentraler Faktor für Gehirn und Nerven).

Vitamin D und Krebs-Studien

Die Labor- und Tierversuche sprechen also einhellig und deutlich für eine wichtige Rolle von Vitamin D bei Krebs. Leider sind die bisherigen Studien an Menschen weniger eindeutig.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Studien, die unterschiedliche Fragestellungen bearbeiten.

  1. Epidemiologische Studien/Korrelationsstudien
    Gibt es einen Zusammenhang von Vitamin-D-Spiegeln und Krebs?
  2. Interventionsstudien
    Lässt sich Krebs mit Vitamin D verhindern oder behandeln?

Epidemiologische Studien

Krebs-Prävention mit Vitamin D

Die meisten epidemiologischen Studien zeigen, dass niedrige Vitamin-D-Spiegel mit einem deutlich erhöhten Risiko für Krebs einhergehen, wie mehrere Metastudien belegen. Vitamin-D-Spiegel von 40 ng/ml reduzierten das Risiko einer Krebserkrankung dabei um bis zu 65 Prozent.

Einzig für Prostatakrebs sind die Ergebnisse extrem widersprüchlich: Während mehrere Studien mit steigenden Vitamin-D-Spiegel ein höheres Risiko beobachten, berichten andere Studien von deutlich besseren Überlebenschancen durch höhere Vitamin-D-Spiegel bei dieser Krebsart.

Es gibt verschiedene Theorien, warum Prostatakrebs sich so anders verhält als die anderen Krebsarten. Eine der bislang plausibelsten ist, dass die Prostata neben der Niere eines der wenigen Gewebe ist, die über Megalin-Rezeptoren verfügen, einem aktiven Aufnahmemechanismus für Vitamin D. Ein Überangebot von Vitamin D könnte hier im Nebeneffekt zu einer erhöhten Aufnahme auch des Hormons Testosteron führen, dass eng mit Prostatakrebs in Verbindung steht.

Besserer Krankheitsverlauf durch Vitamin D

Höhere Vitamin-D-Spiegel korrelieren in zahlreichen Studien an Krebs-Patienten auch mit einem deutlich besseren Krankheitsverlauf und einer deutlich höheren Lebenserwartung, wie entsprechende Metaanalysen bestätigen. Besonders eindeutige Ergebnisse zeigten sich hier für Darmkrebs und Brustkrebs. Das Risiko von Krebspatienten an ihrer Erkrankung zu versterben, reduziert sich laut einer Metastudie um beeindruckende 35 Prozent (Darmkrebs) und 43 Prozent (Brustkrebs). Diese Ergebnisse bestätigten sich auch in anderen Metastudien wiederholt. Auch hier zeigte sich bis zu Blutspiegeln von 40 ng/ml ausnahmslos eine deutliche Abnahme der Sterblichkeit.

Bei einigen anderen Krebs-Erkrankungen existieren bisher zu wenige oder widersprüchliche Ergebnisse, um gültige Schlüsse ziehen zu können (Nicht nur fürs Immunsystem und Knochen: Vitamin D ist für jede Zelle wichtig).

Interventionsstudien

Interventionsstudien untersuchen, ob eine Verabreichung von Vitamin D die Häufigkeit (Präventionsstudie) oder den Krankheitsverlauf (klinische Studie) einer Krebserkrankung beeinflusst.

Präventionsstudien

Wie oben bereits angedeutet, erbrachten Präventionsstudien bisher keine eindeutigen Ergebnisse. Dies ist aber vermutlich vor allem mangelhaften Studiendesigns zuzuschreiben. Untersucht wurde vor allem, ob eine bestimmte Menge Vitamin D das Auftreten von Krebs beeinflussen kann. Nach den Erkenntnissen aus den epidemiologischen Studien ist dies jedoch die falsche Fragestellung. Die richtige Frage ist vielmehr, ob eine Korrektur von mangelhaften Vitamin-D-Spiegeln auf ein ausreichendes Niveau von mindestens 40 ng/ml zur Prävention von Krebs taugt.

Diese Frage wurde bisher aber nicht untersucht. Bei vielen der bisher gemachten Studien waren die Dosierungen mit teilweise nur 400 IE zu gering, um Aufschlüsse in dieser Frage zu geben. Auch etwas höher dosierte Studien erzielten teilweise gerademal einen mittleren Anstieg der Vitamin-D-Spiegel um 7 ng/ml, was ebenfalls keine ausreichenden Schlüsse zulässt.

Einige Studien kamen trotzdem zu positiven Ergebnissen: Eine Studie mit 1100 IE Vitamin D plus Calcium reduzierte das Krebsrisiko bei postmenopausalen Frauen um fast 70 Prozent. Das Ergebnis überrascht aufgrund der geringen Dosierung, jedoch hatten die Studienteilnehmer hier deutliche höhere Ausgangsspiegel als in anderen Studien und konnten ihren Vitamin-D-Spiegel durch die 1000 IE auf immerhin 38 ng/ml anheben, was die guten Ergebnisse erklärt.

All dies lässt hoffen, dass Studien mit wirklich adäquaten Dosierungen noch bessere Ergebnisse liefern können. Derzeit sind einige solcher Studien unterwegs – bis zu deren Auswertung werden allerdings noch einige Jahre vergehen.

Klinische Studien

Eine Interventionsstudie mit 4000 IE Vitamin D an Männern mit niedriggradigem Prostatakrebs im Frühstadium zeigte einen deutlichen Rückgang der von Krebs befallenen Bereiche.

Auch in den bereits genannten Präventionsstudien zeigte sich überraschenderweise bereits ab Dosierungen von nur 800 IE ein Rückgang der Sterblichkeitsraten von deutlichen 12%. Dieser Effekt zeigte sich durchgehend in fast allen Studien und bestätigt die Ergebnisse ähnlicher Metaanalysen.

Eine Erklärung für die widersprüchlichen Ergebnisse der Präventionsstudien – Krebs konnte nicht verhindert werden, die Heilungsaussichten sind aber besser – liefert möglicherweise der Unterschied von Mangel und Unterversorgung: Die Probanden der genannten Studien konnten durch die geringen Dosierungen zwar aus dem Bereich eines schweren Mangels in den Bereich einer Unterversorgung angehoben werden, was die Überlebenschancen deutlich verbesserte, seine volle präventive Wirkung scheint Vitamin D aber erst bei wirklich ausreichender Versorgung und Blutspiegeln um die 40 ng/ml zu entfalten.

Neue Einsichten: Einfluss des Vitamin-D-Stoffwechsels

Die heterogenen Ergebnisse einiger Studien lassen sich neben zu geringer Dosierung und falschen Fragestellungen vermutlich auch auf bisher nicht beachtete Zusammenhänge zurückführen. Immer deutlicher wird in der Forschung nämlich auch, welche große Rolle der individuelle Vitamin-D-Stoffwechsel bei Krebs spielt. Individuelle genetische Faktoren, aber auch krankheitsbedingte Regulationsstörungen können hier die Wirksamkeit des Vitamin D stark beeinflussen. Dieser Bereich ist bisher nur unzureichend verstanden, sollte hier aber trotzdem unbedingt Erwähnung finden, da er einige der interessantesten Aspekte der aktuellen Forschung beinhaltet.

Der Vitamin-D-Stoffwechsel ist eine sehr individuelle Angelegenheit, da die Genetik verschiedene Aspekte in der Vitamin-D-Regulierung stark beeinflusst. So sind die Enzyme, welche für die Umwandlung des Vitamin D in seine verschiedenen Formen zuständig sind, genetisch unterschiedlich stark ausgeprägt. Auch der Vitamin-D-Rezeptor selbst kommt in zahlreichen verschiedenen genetischen Varianten vor – sogenannten Polymorphismen – die seine Funktion stark beeinflussen. Zuletzt spielt auch das Vitamin-D-Transportmolekül DBP eine spannende Rolle, dass in unterschiedlichen Konzentrationen und Phänotypen vorkommt.

Vitamin-D-Enzyme und Krebs

Vitamin D muss vom Körper in zwei Schritten umgewandelt werden, um von Vitamin D über die Transportform 25-OH-D zum aktiven Vitamin-D-Hormon Calcitriol umgewandelt zu werden. Hat es seine Aufgabe erfüllt wird das aktive Hormon wieder abgebaut. Für all diese Schritte sind spezielle Enzyme notwendig.

Wie wir heute wissen, gibt es zwei getrennte Wege, wie aus Vitamin D das aktive Vitamin-D-Hormon gebildet werden kann.

Endokriner Weg: Hier wird das aufgenommenen Vitamin D in der Leber zu 25-OH-D umgewandelt, über das Blut zur Niere transportiert und dort zum aktiven Vitamin-D-Hormon Calcitriol umgewandelt, was ebenfalls ins Blut gelangt. Dieser Weg wird durch zentral gesteuerte hormonelle Regelkreise streng reguliert und dient der Regulierung der Calciumaufnahme. Der zweite Schritt dieses Weges bestimmt auch den Blutspiegel an 25-OH-D, der in Studien untersucht wird.

Autokriner/Parakriner Weg: Für die Krebs-Wirkungen des Vitamin D ist aber ein ganz anderer, dezentraler Wirkweg ausschlaggebend, der dieser Regulation nicht unterliegt. Die Umwandlung des Vitamin D in seine aktiven Formen, aber auch die Deaktivierung des Vitamin-D-Hormons, finden hier vor Ort direkt in den entsprechenden Geweben (oder Tumoren) statt und werden von den Zellen selbst reguliert. Die Zellen können dabei nur unhydroxyliertes Vitamin D oder freies, ungebundenes 25-OH-D aufnehmen.

Eine erste Erkenntnis aus diesem Zusammenhang ist, dass der Blutspiegel der Transportform 25-OH-D gar nicht die relevante Größe ist. Zwar gibt er guten Aufschluss über die allgemeine Versorgung mit Vitamin D, aber weniger über die Konzentrationen der verschiedenen Formen von Vitamin D in den einzelnen Geweben, da die Gewebe diese Konzentrationen selbst steuern. Auch kann der Großteil des 25-OH-D im Blut vermutlich keine Wirkung in den Zellen entfalten, weil es an DBP gebunden ist.

Die Fähigkeit der Zellen, selbst aktives Vitamin D herzustellen, hängt einerseits von ausreichender Versorgung mit den Ausgangsstoffen ab und andererseits von der Aktivität der entsprechenden Enzyme, die individuell unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Krebs verändert außerdem die Aktivität dieser Enzyme erheblich.

Interessant ist hier zum Beispiel, dass Studien einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Aktivität des Enyzms, welches Vitamin D zur Speicherform 25-OH-D umwandelt und der Sterblichkeitsrate bei Krebs feststellen konnten. Dies legt nahe, dass die Krebswirkungen des Vitamin D erheblich von der zellulären Regulierung der aktiven Form abhängig sind und vor allem unhydroxyliertes Vitamin D – nicht 25-OH-D – benötigen. Unhydroxyliertes Vitamin D wird aber binnen 24 Stunden ausgeschieden und findet sich nur in ausreichenden Mengen im Blut, wenn es täglich zugeführt wird. Dies würde erklären, warum einerseits Wochen- und Monatsdosen bei Krebs scheinbar weniger Wirkung entfalten und warum andererseits der 25-OH-D-Spiegel nicht immer klar mit dem Krebsrisiko korreliert.

Die generelle genetische Ausprägung der relevanten Enzyme könnte die Wirksamkeit von Vitamin D bei Krebs also stark beeinflussen. Identische Blutspiegel würden dann nicht immer den gleichen biologischen Effekt haben. Dieser Verdachte erhärtet sich durch entsprechende Korrelationsstudien, welche einen deutlichen Zusammenhang zwischen genetischen Variationen der relevanten Enzyme und Krebs zeigen.

Es konnte auch gezeigt werden, dass die zelluläre Kommunikation in Tumoren stark verändert ist. Beinahe wie zu ihrem Selbstschutz scheinen Tumore genau das Enzym nach oben regulieren, welches für die Zerstörung des aktiven Vitamin D zuständig ist.

Durch diesen verstärkten Abbau kann das Vitamin D keine ausreichende Wirkung mehr entfalten. Die Wirkung konnte in Versuchen jedoch wieder hergestellt werden, wenn das Vitamin D zusammen mit einem Enzym-Hemmer verabreicht wurde, welcher das entsprechende Enzym hemmte. Aktuell wird erforscht, wie diese Kombination sicher in der Therapie eingesetzt werden kann.

Vitamin D Rezeptor

Auch der Vitamin-D-Rezeptor (VDR) spielt eine große Rolle. Studien konnten hier zeigen, dass vor allem auch die Menge der Vitamin-D-Rezeptoren in einem Gewebe ausschlaggebend für den Verlauf einer Krebs-Erkrankung ist. In vielen Krebserkrankungen nimmt die Anzahl der VDR mit zunehmendem Verlauf jedoch drastisch ab, weil der Tumor die Vitamin-D-Rezeptoren abbaut.

Verantwortlich dafür sind bestimmte Botenstoffe, welche die Expression der VDR reduzieren, insbesondere zwei als SNAIL 1 und 2 bezeichnete Stoffe. Durch den Abbau der VDR werden die Tumore resistent gegen Vitamin D. Doch auch hier wurden neue Therapieansätze entwickelt, welche durch eine Unterdrückung von SNAIL die Wirksamkeit des Vitamin-D wieder herstellen.

Auch verschiedene Mutationen am VDR werden mit Krebserkrankungen in Verbindung gebracht. Hier ist die Datenlage jedoch recht unklar, da die Studien zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen kommen, wenngleich sich eine Korrelation zwischen bestimmten Mutationen und Krebs abzeichnet (Gesundheit: Vitamin D schützt vor Grippetod).

DBP

Zuletzt steht auch die Konzentration des Transportmoleküls DBP in Zusammenhang mit Krebs und zwar in recht komplexer Weise. Zum einen bestimmt das Verhältnis von DBP zu 25-OH-D wie viel freies 25-OH-D zirkuliert. Derzeit wird erforscht, ob dieses Verhältnis eine Rolle spielt, denn bei einigen Krebsarten könnte, wie oben angedeutet, dieses freie 25-OH-D und nicht der Gesamtspiegel die ausschlaggebende Größe sein.

Dies führt zu einiger Komplexität da sich so diverse mögliche Kombinationen der beiden Größen (Menge der Transportmoleküle und Menge des Vitamin D) ergeben. Tatsächlich konnten diverse Studien statische Zusammenhänge finden. Ob diese kausal sind, und was sie bedeuten, ist jedoch noch nicht klar.

Interessanterweise ist DBP aber nicht nur das Transportmolekül für Vitamin D, sondern auch die direkte Vorstufe zum Makrophagen-aktierenden Faktor (GC-MAF). GcMAF ist ein Immunbotenstoff, der, wie der Name es nahe legt, für die Funktion der Makrophagen wichtig ist und der seit einigen Jahren mit äußerst beeindruckenden Ergebnissen als Alternative zur Chemotherapie eingesetzt wird.

GcMAF aktiviert die Makrophagen, die dadurch mittels spezieller Rezeptoren in die Lage versetzt werden, Krebszellen zu erkennen und auszuschalten. Auf diese Weise können Tumore vom Immunsystem selbst erkannt und zurückgebildet werden. GcMAF wird derzeit erfolgreich bei verschiedenen Art von Krebs wie Prostata-, Brust-, Lungenkrebs eingesetzt.

Und als ob dies alles nicht schon kompliziert genug wäre, existiert DBP auch noch in sechs verschiedenen genetischen Phänotypen, die jeweils unterschiedlich gut Vitamin D binden und unterschiedlich gut zu GcMAF weiterverarbeitet werden. Hier tut sich also nochmal ein ganzes Forschungsfeld auf, das vermutlich gänzlich neue Aspekte zutage fördern könnte.

Die Zusammenhänge zwischen DBP und Krebs sind also derzeit alles andere als klar. Niedrige DBP-Level scheinen generell das Risiko für Krebs zu erhöhen. Einige Studien zu Prostatakrebs kommen jedoch auch hier zu teilweise gegenteiligen Ergebnissen. Generell scheinen niedrige Vitamin D zu DBP Verhältnisse sich negativ auszuwirken – warum das so ist, weiß man bisher jedoch nicht (Chronische Rückenschmerzen mit Vitamin D3 behandeln).

Fazit: Vitamin D und Krebs

Der Zusammenhang von Vitamin D und Krebs ist komplex. Alles deutet jedoch aktuell darauf hin, dass Vitamin D in der Tat eine große Rolle in der Prävention und Behandlung von Krebs spielt. Die Zell- und Tierversuche sind durchweg positiv und die Unzulänglichkeiten der bisherigen Interventionsstudien recht offensichtlich. Das immer bessere Verständnis des Vitamin-D-Stoffwechsels gibt zudem gute Anhaltspunkte, die Unterschiede in verschiedenen Studienergebnissen zu erklären, wenngleich noch immer großer Forschungsbedarf besteht.

Vor dem Hintergrund der starken Indizien kann eine Einnahme von Vitamin D zur Prävention und ergänzenden Behandlung von Krebs empfohlen werden. Dabei sind nach aktuellem Wissensstand Blutspiegel von mindestens 40ng/ml nötig, um eine optimale präventive Wirkung zu erreichen. Dies entspricht Winterdosen von 2000 bis 5000 IE Vitamin D.

Quelle

Gruß an die, die zu Vitamin D3 immer auch K2 einnehmen

TA KI

Die Maya-Legende der Chechen und Chacá Bäume


Die üppigen Wälder des südlichen Mexikos und Mittelamerikas, mit ihrer fast undurchdringlichen Vegetation, machen diese Gebiete zu magischen Orten. Aber auch die zahlreichen Legenden und Geschichten, die tausende von Jahre alt sind und von Generation zu Generation weitergegeben werden. Es sind jedoch bestimmte Gefahren zu berücksichtigen, da zahlreiche Pflanzen- und Baumarten giftig sind. Manchmal verhält sich die Natur, wie in diesem Fall, sehr seltsam. Aber Trotzdem zeigt sie uns ihre Weisheit, indem sie Gift und Gegenmittel nebeneinander wachsen lässt. Neben einem Chechén-Baum existiert immer ein Chacá-Baum, da diese stets nebeneinander heranwachsen. Viele glauben, dass es sich einfach um einen Zufall handelt. Aber es gibt eine Maya-Legende, die den Ursprung dieser zwei Bäume erklärt.

Gruß an die Sehenden
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